Fahrer der Region in Aktion

MOTORSPORT Saisonauftakt der Moto Trophy in Oschersleben

Oschersleben. 

Oschersleben. An diesem Wochenende war die "Börde-Klassik" in der Motorsport Arena Oschersleben eine der ersten Motorradrennveranstaltungen nach dem (ersten?) Corona-Lockdown. Die Auftaktveranstaltung der Moto-Trophy-Rennserie fand ohne Zuschauer statt, lockte aber stolze rund 400 Teilnehmer an die nördlichste deutsche Rennstrecke - unter anderem ein nicht geringer Teil aus Westsachsen.

Zwei Starts, zwei Siege

Von denen war der Reinsdorfer Chris Meyer der Erfolgreichste. Er trat in der Klasse GP 125 / S3 an und war in den beiden gemeinsamen Rennen mit 250-ccm- und teilweise noch größeren Zweitakt-Bikes der insgesamt schnellste Fahrer auf der Strecke. Sieg im ersten und Sieg auch im zweiten Rennen mit seiner 125er-Honda waren sein Maximal-Ausbeute.

In der Klasse GP 250 / S3 belegte der Ex-Auerbacher 250er-DDR-Meister von 1983, Thomas Wittig, mit seiner Yamaha TZ250W in beiden Rennen den dritten Rang.

So in der Klasse GP 250 / S1 auch Gerald Nestler mit einer Yamaha TD3 Replica des Baujahres 1971, allerdings nur im ersten Lauf. Im zweiten kam er nicht in Ziel. Da er zudem auch eine Suzuki RG 500 von 1976 für eine weitere Klasse im Gepäck hatte, kam der Mittweidaer dennoch viel zum Fahren. Sein Sohn Moritz pilotierte eine Honda RS250 von 1979, allerdings mit noch geringerer Ausbeute.

In der Klasse GP 250 Open Zweitakt wurde Ulrich Dietz aus Thalheim mit einer Roll-Yamaha TZ360 von 1993 zwei Mal Vierter.

Bernd Meyer, ebenfalls aus Thalheim, wechselte in der Klasse GP 125 / S1 zwischen seiner Condor und seiner MBA GP 125, beide von 1976. Im ersten Rennen hatte er einen Ausfall und trat zum zweiten nicht mehr an.

Im Eurocup 50 belegte Stephan Aurich aus Neukirchen/Erzgebirge mit seiner Eigenbau GP 50 von 1978 im ersten Rennen den neunten und im zweiten den siebenten Platz.

Oldtimer, Klassiker und Youngtimer

Bei den Klassik Youngtimern mischte Justian Eliano König aus Burgstädt mit einer Kawasaki ZXR 400 von 1999 mit. Nach Platz fünf im ersten Lauf belegte er im zweiten den Silberrang.

Mit seiner Ducati TT750 von 1982 belegte Jochen Blume aus Glauchau im ersten Rennen der Kategorie Klassik 750 den zehnten Platz und im zweiten Rang sieben.

Andreas Lieske aus Frankenberg fuhr nach dem ersten Trainingstag zurück nach Hause und tauschte seine Sunelli 600 von 1974 über Nacht gegen eine 500er-Suzuki, kam aber auch damit nicht viel zum Fahren.

In der Klasse Regularity 2 holte Jörg Fischer aus Limbach-Oberfrohna mit seiner Benelli 500 des Fabrikationsjahres 1968 einen achten und einen fünften Platz.

Lars Schneider aus Kaufungen war in der Klasse Top Twin mit einer Suzuki SV 650 von 2000 mit von der Partie, im ersten Rennen aber nicht im Ziel. Im zweiten war er nicht am Start.

In der Klasse Sidecar 4 wurden Thomas Gerisch/Daniel Rupprecht aus Zwickau mit ihrer Heys-Honda F2 von 1985 zwei Mal Vierte.