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Feuerwehr informiert über Waldbrände in Sachsen

Hitze Brände stehen im direkten Zusammenhang mit Klimawandel

Sachsen. 

Sachsen. Die Hitze hält ganz Deutschland in Atem und auch in Sachsen klettert das Thermometer in dieser Woche wieder über die 30 Grad. Die Berufsfeuerwehr der Stadt Chemnitz informierte nun über die Anzahl der Einsätze aufgrund der anhaltenden Wärme. Seit dem 1. Juni bis zum Tag der Veröffentlichung waren es demnach 18 Brandereignisse in Chemnitz, 22 im Erzgebirge und 12 Brände in Mittelsachsen.

Die Brandursache geht dabei zu 98% durch Einwirkung des Menschen aus. Das kann geschehen durch landwirtschaftliche Erntemaschinen, aber auch durch weggeworfene Zigarettenkippen, "Grillfeuer" im Wald oder beim Befahren von Feldern mit Kraftfahrzeugen. Dagegen sind nur 2% der Brandursachen natürlichen Ursprungs. Diese Brände entstehen dann zum Beispiel durch Blitzeinschläge oder exotherm verlaufende Selbstentzündungsprozesse.

Waldbrände beeinflussen unser Klima direkt

Die vielfach zitierte "Glasscherbe im Wald" ist laut der Feuerwehr keine Ursache für Waldbrände. Die Parameter zur Entzündung, also Glasstärke, Glasart, Sonnenenergie, Einstrahlwinkel und so weiter, sind in der Praxis meist nicht zutreffend.

Dass Waldbrände oft im direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen, wird oft unterschätzt. Dabei verursachen die Brände etwa 20% des globalen klimaschädigenden CO2-Eintrages. Waldbrandschutz ist somit ein wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes.



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