Flauschiger Nachwuchs erobert die sächsischen Seen

Tiere Gefahren für die kleinen Schwäne lauern überall

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Immer wieder schön zu beobachten, sind Schwäne mit ihrem Nachwuchs. Derzeit herrscht wieder reger Verkehr auf vielen einheimischen Teichen und Seen. Die Höckerschwäne sieht man mit zwei bis manchmal sogar zehn Kücken in ihren Revieren. Nach zirka fünf Wochen Brutzeit haben es die Kleinen geschafft und schlüpfen. Gelege mit zwei bis zehn Eiern sind dabei die Regel, doch nicht alle von ihnen schaffen es ausgebrütet zu werden. Teilweise werden sie auch von unterschiedlichen Tieren, wie zum Beispiel dem Fuchs oder dem Marder, geholt. Auch einige Menschen machen sich gelegentlich an den Eiern zu schaffen, indem sie diese anstechen, um das Schlüpfen zu verhindern. Die Gründe liegen hier meist in der Angst, dass Schwäne die dortige Natur stören könnten.

Vorsicht ist geboten in der Nähe der Schwäne

Wenn bei einer Schwanen-Familie aber alles gut läuft und die Kleinen ohne Komplikationen zur Welt kommen, beginnt der Ernst des Lebens. Das Revier, in dem die Jungschwäne aufwachsen, wird vom Schwanen-Papa verteidigt. Hier ist Vorsicht geboten! Hunde sollten in diesem Umfeld immer angeleint sein, denn die Schwäne mögen Hunde gar nicht. Der Vater verjagt alles, was sich in der Nähe der Kleinen auch nur bewegt. Dazu gehören ebenfalls Stockenten. Sie würden den kleinen Schwänen nichts tun und doch werden Sie pausenlos gejagt. Wenn man sich mit einem Boot oder als Schwimmer nähert, kann das fatale Folgen haben. Blitzschnell greifen die Schwänen-Eltern an, fangen an zu Fauchen und Schlagen mit ihren mächtigen Flügeln, was sehr unangenehm werden kann.

Nachahmung der Eltern durch die Kleinen

Daher sollte man aus sicherer Distanz die schönen Tiere beobachten. Man kann sehen, wie die Kleinen den Eltern alles nachmachen und sogar den Flügelschlag nachahmen, obwohl sie zur Zeit nur kleine Stummel haben. Auch das Putzen des Gefieders wird schon von Klein auf gelernt, aber hier sind es noch keine Federn sondern flauschiger Flaum. Füttern sollte man die Schwäne generell nicht, höchstens im Winter wenn sie kein Gras und keine Pflanzen finden. Sie sind reine Pflanzenfresser und finden an den Teichen genug Futter.