Fördert das Internet die Vergesslichkeit?

Angemerkt Ein Kommentar von Wieland Josch

Foto: rodrigobark/Getty Images

Und schon gibt es wieder eine tolle Studie, die alles erklärt und nichts korrigiert. Nach der Feststellung, dass das Lesen lernen nach der altbewährten Fibelmethode am besten funktioniert, geht es auch diesmal wieder um Kinder. Allerdings weniger um das Lernen, sondern mehr um das Vergessen. Denn das beherrschen die kleinen Racker mittlerweile prächtig. Wenngleich nicht ganz freiwillig.

Dank solch technischer Errungenschaften wie Computern oder Smartphones grassiert unter Kindern und Jugendlichen die Vergesseritis deutlich stärker als bei den Vorgängergenerationen. Man muss sich ja nichts mehr merken, ist die Botschaft, denn man kann jederzeit nachschauen. Die Steigerung davon, die eintreten wird, sollte dem nicht bald Einhalt geboten werden, ist, dass man bald gar nichts mehr weiß. Dann googelt man auch mal schnell den eigenen Namen. Bevor die jetzige Elterngeneration sich darüber ärgert, sei aber noch hinzugefügt, dass es in ihren Händen liegt, das zu verhindern.