Für mehr besetzte Azubi-Stellen

Orientierung Bundesagentur für Arbeit investiert 1,3 Millionen Euro

Die Rahmenbedingungen für den sächsischen Ausbildungsmarkt könnten kaum besser sein: Die Wirtschaft wächst, Fachkräfte werden überall dringend gebraucht und die Ausbildungsbilanz ist weitestgehend ausgeglichen. Doch so manche Schwierigkeit gibt es noch. Unternehmen haben zunehmend Probleme, offene Ausbildungsplätze zu besetzen: Die Bundesagentur für Arbeit weist für Ende September 2018 einen Anstieg der unbesetzten Berufsausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr von mehr als 19 Prozent aus. Darüber hinaus gibt es weiterhin eine zu hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen.

Jugendliche bei der Suche unterstützen

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesagentur für Arbeit von 2016 bis 2018 in Sachsen insgesamt 1,3 Millionen Euro in die Assistierte Ausbildung investiert. Auch für das Jahr 2019 stehen ausreichend Gelder zur Verfügung, um Jugendlichen mit Schwierigkeiten bei der Ausbildungssuche zu unterstützen. "Auch wenn rechnerisch für jeden Jugendlichen ein Ausbildungsplatz zur Verfügung steht, gibt es viele junge Menschen, die auf eine individuelle Begleitung während der Schule und im Betrieb angewiesen sind. Die Assistierte Ausbildung setzt genau dort an. Jeder Ausbildungsbewerber muss eine Ausbildung in einem sächsischen Betrieb finden - dafür setzen wir uns gemeinsam ein", erklärt Reinhilde Willems, von der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.

Seit Beginn der Einführung im Jahr 2015 profitierten von der Landesförderung bereits 1.295 Jugendliche mit Startschwierigkeiten in die Ausbildung von dem Angebot.