Gefahr gebannt: Weltkriegsbombe in Dresden entschärft

Einsatz Entschärfung dauerte wegen Komplikationen mehrere Tage an

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Foto: Haertelpress

Dresden. Aufatmen für die Bürger in Dresden: Die Fliegerbombe, die bereits am Dienstag in der Landeshauptstadt gefunden wurde, ist heute Nachmittag endgültig entschärft worden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger wurde am 22. Mai bei Bauarbeiten an der Löbtauer Straße entdeckt. Die Entschärfung gestaltete sich schwierig: Beim Versuch, den Zünder zu entfernen, war die Bombe detoniert und hatte eine Schicht Dämmmaterial in Brand gesetzt. Es kamen ein ferngesteuerter Roboter zur Brandbekämpfung sowie ein gepanzerter Bagger zur Beseitigung der Bombe aus dem Brandbereich zum Einsatz. Es mussten insgesamt rund 8.700 Menschen evakuiert werden.

Innenminister Roland Wöller sagte am Nachmittag zu der aufwendigen Entschärfung: "Knapp drei Tage lang hat der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg die Landeshauptstadt in Atem gehalten. Ich freue mich, dass dieses gefährliche Relikt nun beseitigt ist. Mein großer Dank gilt den unzähligen Einsatzkräften, den Helfern aber insbesondere auch den verständnisvollen und hilfsbereiten Dresdnern."