Gewässeranlieger müssen auf Schutz achten

Hochwasserschutz Tiefbau- und Umweltamt geben Auskunft über Maßnahmen

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Foto: Valio84sl/Getty Images/iStockphoto

Tiefbau- und Umweltamt sehen im Rahmen des Gewässer- und Hochwasserschutzes auch Anlieger von Bächen und Flüssen in der Pflicht. So sollten Anlieger keine abschwemmbaren Materialien wie Grasschnitt, Gartenabfälle, Holz und sonstige Materialien am Gewässer und im Bereich des fünf Meter breiten Gewässerrandstreifens ablagern, informieren die Behörden. Auch sollten solche Stoffe nicht in den Gewässern entsorgt werden.

Keine eigene Befestigung bauen

Zudem werde davon abgeraten, eigenmächtigen Uferbefestigungen zu errichten - insbesondere nicht mit Drahtgitterkörben, Pflanzkübeln, Rasengitterplatten oder aus diversen Abfallmaterialien wie Bauschutt, Metallstangen, Plastikplanen, Schnittgut, Autoreifen und Haushaltsmüll. "Insbesondere abgelagertes Schnittgut und Hausmüll an den Böschungsbereichen bergen die Gefahr des Wühltierbefalles und tragen damit zur Instabilität der Gewässerböschung bei", heißt es aus dem Umweltamt.

Maßnahmen erschweren die Arbeit

Durch das Abschwemmen ordnungswidrig abgelagerter Stoffe sowie durch illegale würden außerdem die vom Tiefbauamt durchzuführenden Aufgaben der Gewässerunterhaltung erschwert und verteuert. Durch einen eingeschränkten Abflussquerschnittes werde zudem das Hochwasserrisiko für die angrenzenden Bereiche deutlich erhöht. Für bauliche Anlagen wie Uferstützmauern, Rohrdurchlässe, Brücken und Einleitungsstellen sind übrigens die jeweiligen Grundstückseigentümer zuständig. Die Anlagen sind regelmäßig zu kontrollieren und ordnungsgemäß instand zu halten.

Wer Maßnahmen am Gewässer und im Gewässerrandbereich plant, wendet Sie sich bitte an die zuständigen Sachbearbeiter im Tiefbauamt, Sachgebiet Unterhaltung von Brücken/Wasserbau, unter Telefon: 0371/4887739 oder an das Umweltamt, Sachgebiet Schutz Oberirdischer Gewässer/kommunale Abwässer, unter Telefon 0371/488 3651.