Heizöl-Betrug in Weißwasser: 52-Jährige fällt auf Fake-Shop herein

In Weißwasser/O.L. ist am Freitag eine 52-Jährige beim Onlinekauf von Heizöl um mehr als 1.000 Euro betrogen worden. Die Polizei warnt, nachdem bereits mehrere ähnliche Fälle in der Region mit Gesamtschäden über 5.000 Euro registriert wurden.

Weißwasser

Am Freitag ist in Weißwasser/O.L. eine 52-Jährige Betrügern aufgesessen. Sie wollte online bei einer Firma Heizöl im Wert von über 1.000 Euro bestellen. Nach der Überweisung wartete sie vergeblich auf die Ware. Ein Anruf bei der echten Firma deckte den Schwindel auf: Eine Bestellung war dort nicht bekannt. Offenbar nutzten die Täter das Impressum der realen Firma für den Fake-Shop.

Mehrere Fälle im Raum Weißwasser

Für den Kriminaldienst in Weißwasser ist es in diesem Jahr nicht der erste Fall. Bereits sechs Mal kam es zu Betrügereien mit Fake-Shops beim Heizölkauf. In Zimpel, Skerbersdorf, Krauschwitz, Gablenz und Bad Muskau entstanden Gesamtschäden von über 5.000 Euro.

Die Ermittler warnen vor der anhaltenden Betrugsmasche.

So funktionieren Fake-Shops im Netz

Fake-Shops sind gefälschte Verkaufsplattformen im Internet, mit denen Täter Kunden täuschen und deren Geld erbeuten. Die Seiten wirken oft seriös und kopieren teils reale Webseiten, inklusive Produktabbildungen, Informationen, AGB und einem gefälschten Impressum. Aufgrund der Professionalität schöpfen viele zunächst keinen Verdacht. Über günstige Angebote, Sondereditionen oder begehrte Waren werden Interessenten unter verschiedenen Legenden gelockt. Die Täter passen ihre Lockangebote der aktuellen Nachfrage an. Das Geld wird bezahlt, eine Lieferung erfolgt jedoch nie.

Kurzüberblick der Merkmale

Tool der Verbraucherzentrale

Da Fake-Shops immer schwerer zu erkennen sind, bietet die Verbraucherzentrale ein kostenloses Tool zur URL-Prüfung. Die wichtigsten Erkennungszeichen finden Sie hier: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/onlinehandel/abzocke-online-wie-erkenne-ich-fakeshops-im-internet-13166.

Der Fakeshop-Finder ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560. Dort wird auch die Funktionsweise beschrieben.

Die Polizei rät zu Vorsicht

Seien Sie beim Onlineshopping generell vorsichtig. Kommt Ihnen etwas verdächtig vor, verlassen Sie die Webseite. Prüfen Sie das Impressum des vermeintlichen Shops; fehlt es oder enthält Fehler, ist Vorsicht geboten. Nutzen Sie bei Bedarf den Fakeshop-Finder. Überweisen Sie nicht per Vorkasse oder Sofortüberweisung, verwenden Sie keine unbekannten Zahlungsdienste und keine Gutscheine als Zahlungsmittel.

Wählen Sie Zahlungsmethoden mit Käuferschutz oder Rückbuchungsmöglichkeit. Vergleichen Sie das Produkt bei anderen Anbietern sowie ggf. Händlern vor Ort; Betrüger locken mit niedrigen Preisen. Suchen Sie den Shop-Namen in einer Suchmaschine, um negative Erfahrungen anderer Kunden zu finden. Wenn Sie Opfer wurden, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und informieren umgehend Ihre Bank oder den Zahlungsdienstleister, um eine Rückabwicklung zu prüfen. Übergeben Sie der Polizei alle verfügbaren Informationen wie Screenshots, E-Mail-Verkehr und Zahlungsnachweise.

Präventionstipps im Überblick

Weitere Informationen der Polizei

Weitere Informationen zur Betrugsmasche und entsprechende Sicherheitstipps sind auf den Informationsseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) zu finden.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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