Hier treffen sich 13 ganz besondere Schulen Sachsens

Event UNESCO-Projektcamp in Oberschule Rablitz

Rablitz. 13 sächsische Schulen engagieren sich im weltweiten Schulnetzwerk der UNESCO. Diese Schulen treffen sich vom 26. bis 29. März zum UNESCO-Projektcamp in der Oberschule Rablitz und beschäftigen sich mit dem Thema "Kultur und Natur in der sorbischen Oberlausitz". 

Das zeichnet die Projektschulen aus:

Das Netzwerk der über 200 UNESCO-Projektschulen in Deutschland bietet Schulen die Möglichkeit, durch ihre schulische Arbeit in einem internationalen Netzwerk an den Zielsetzungen der UNESCO mitzuwirken und ein dementsprechend besonderes Schulprofil zu entwickeln. Übergeordnetes Ziel solcher Projektschulen ist eine Kultur des Friedens im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung in Bereichen wie beispielsweise Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung, Interkulturelles Lernen und Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter. Die Schüler übernehmen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung eine aktive Rolle im Schulgeschehen und in der Gesellschaft. 

Wenn eine Schule nachweislich die Umsetzung dieser Ziele verfolgt, kann sie zunächst Projektschule im jeweiligen Bundesland werden. Nach zwei bis drei Jahren aktiver Mitarbeit im Netzwerk erreicht sie in der Regel dann den Titel der "Anerkannten UNESCO-Projektschule" und wird in das ASP-Netz (Associated Schools Project) aufgenommen. 

Auch der Kultusminister kommt vorbei

Christian Piwarz wird das Treffen am Mittwoch (27. März) gemeinsam mit dem UNESCO-Landeskoordinator, Lars Junghanns, besuchen und sich über die Arbeit der Projektschulen informieren. Der Kultusminister sieht die Schulen als wichtige Impulsgeber zu aktuellen gesellschaftlichen Themen: "Die Schulen haben eine große Verantwortung. Neben Elternhaus und Freundeskreis legen sie die Basis für Demokratieerziehung, Umweltbildung und Toleranz. Sie tragen dazu bei, dass die nachwachsenden Generationen schon heute an das Morgen denken - an eine sichere, friedliche und saubere Zukunft."