Himmelfahrt in Chemnitz und Region: Schwerer Sturz, Angriffe und verbotene Symbole

Am Feiertag Christi Himmelfahrt verzeichnete die Polizeidirektion Chemnitz 53 Einsätze in der Region.

Chemnitz/Mittelsachsen/Erzgebirge

Am Donnerstag, dem Feiertag Christi Himmelfahrt beziehungsweise auch Vater- oder Herrentag genannt, war die Polizeidirektion Chemnitz im gesamten Zuständigkeitsbereich im Einsatz. Unterstützt wurden die Polizeireviere in Chemnitz, im Landkreis Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis durch Kräfte der sächsischen Bereitschaftspolizei. Im Führungs- und Lagezentrum wurden insgesamt 53 Einsätze erfasst: 17 Straftaten sowie 36 Einsätze aus sonstigen Anlässen (Gefahrenabwehr, Lärm, hilflose Personen/medizinische Notfälle, Ordnungsverstöße).

Die Einsätze an Christi Himmelfahrt im Überblick:

Einsatz in Tanneberg

Tragisch endete ein Ausflug eines 39-Jährigen, der mit fünf weiteren Personen im Mittweidaer Ortsteil Tanneberg entlang der Talsperre Kriebstein wanderte. Während einer Rast am Bornweg setzte sich der Mann gegen 14.40 Uhr auf ein Holzgeländer, das brach; er stürzte rund 15 Meter tief in die Zschopau. Ein bislang unbekannter Bootsführer beobachtete offenbar das Geschehen, zog den bewusstlosen 39-Jährigen in sein Boot und versorgte ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Mann kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Das Polizeirevier Mittweida ermittelt und sucht den wichtigen Zeugen: Hinweise an (03727) 98 00.

Angriff in Gelenau

Im Gelenauer Fischweg wurden gegen 15.30 Uhr drei junge Männer im Alter von 21 und 23 von einer größeren Gruppierung unvermittelt angegriffen. Sie erlitten durch Schläge und Tritte Verletzungen, die medizinisch versorgt werden mussten. Einsatzkräfte stellten 13 mutmaßliche Täter am Ort oder im Nahbereich fest: deutsche Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren. Zu den Umständen der Körperverletzungsdelikte wird ermittelt; alle Beteiligten waren alkoholisiert.

Verbotene Symbole in Chemnitz

Gegen 16 Uhr fiel eine Männergruppe mit Bollerwagen im Chemnitzer Ortsteil Grüna negativ auf. Im Bereich der Totensteinstraße bedrohten die Männer mehrere Jugendliche und suchten offenbar die Konfrontation. Zudem führten sie Becher mit deutlich sichtbaren Hakenkreuzen und SS-Runen. Die Gruppe wurde wenig später auf einem Waldweg festgestellt; zwei Becher und zwei Warnwesten mit den verbotenen Symbolen wurden beschlagnahmt. Gegen einen 19-Jährigen und einen 23-Jährigen (beide deutsch) wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ermittelt.

Weitere Vorfälle am Nachmittag und Abend:

Einsatz in Großweitzschen

Kurz nach 16 Uhr mussten Kräfte auch im Großweitzschener Ortsteil Westewitz eingreifen. In einer Bungalowsiedlung gingen mehrere Männer auf eine feiernde Gruppe los, verletzten drei Geschädigte im Alter von 29 und 30 Jahren und skandierten antisemitische Parolen. Fünf deutsche Tatverdächtige im Alter von 20 bis 43 Jahren wurden ermittelt; gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Volksverhetzung ermittelt.

Fahrt unter Alkoholeinfluss in Freiberg

In Freiberg kam es kurz nacheinander zu zwei Einsätzen. Gegen 19.20 Uhr war ein 19-Jähriger mit einem Suzuki auf der Brander Straße in Richtung Karl-Kegel-Straße unterwegs, als der 19-jährige Beifahrer während der Fahrt die Tür öffnete und auf die Straße stürzte. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss und erlitt schwere Verletzungen.

Hausfriedensbruch in Freiberg

Gegen 19.45 Uhr wurden Beamte zu einem Besucherbergwerk in den Fuchsmühlenweg in Freiberg gerufen. Mehrere Jugendliche und junge Männer (17 bis 23 Jahre, alle deutsch) waren über eine aufgebrochene Tür in das Gebäude eingedrungen. Entwendet wurde nichts; der einbruchsbedingte Sachschaden beträgt rund 300 Euro. Gegen sechs festgestellte Personen wird wegen Sachbeschädigung in Tateinheit mit Hausfriedensbruch ermittelt.

2,16 Promille in Oelsnitz

Einen ungewöhnlichen Ruheplatz wählte ein 45-jähriger Fahrradfahrer in Oelsnitz (im Erzgebirge) am Abend: Gegen 22.10 Uhr lag er unverletzt auf der Bahnhofstraße, offenbar nach einem Sturz, und blieb auf der Fahrbahn liegen. Nach Ansprache begab er sich samt Fahrrad auf den Fußweg, wo ein Atemalkoholtest 2,16 Promille ergab. Er wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht; gegen den deutschen Staatsbürger wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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