Hitze in Sachsen: Rettungsdienst deutlich stärker gefordert

Hohe Temperaturen und feuchte Luft haben seit Freitag für spürbar mehr Einsätze gesorgt. Zusätzliche Rettungswagen halfen dabei, die Lage stabil zu halten.

Plauen / Zwickau

Die aktuelle extreme Hitze, gepaart mit relativ hoher Luftfeuchte, hat seit Freitagvormittag zu einer spürbar erhöhten Nachfrage des Rettungsdienstes in der Region Südwestsachsen geführt.

Deutlich mehr Einsätze als noch Anfang Juni

Täglich wurden durchschnittlich 199 Rettungsdiensteinsätze durchgeführt. Im Vergleichszeitraum Anfang Juni waren es hingegen nur 155. Das entspricht einer Steigerung von 28 Prozent.

Zusätzliche Rettungswagen im Einsatz

Durch die zusätzliche Vorhaltung von täglich vier Rettungswagen, teilweise bis 22 Uhr, konnte die erhöhte Nachfrage gut kompensiert werden.

Grundschutz blieb gesichert

Es kam zu keinerlei nennenswerten Einschränkungen des rettungsdienstlichen Grundschutzes. Auch für den „MANV10“ in Wildenau standen ausreichend Ressourcen zur Verfügung.

Kellerbrand in Zwickau mit mehreren Betroffenen

Am Samstag kam es zu einem Kellerbrand in Zwickau mit 14 Betroffenen. Davon mussten acht zur vorübergehenden Hospitalisierung in Kliniken eingewiesen werden.

Schulabschlussfeiern sorgten ebenfalls für Einsätze

Viele am Freitag und Samstag stattgefundene Schulabschlussfeiern führten ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen des Rettungsdienstes. Der heutige Sonntag begann aus rettungsdienstlicher Sicht eher ruhig.

Hohe Belastung auch für Einsatzkräfte und Technik

Die enorme Hitze stellt auch für den Rettungsdienst selbst eine hohe Belastung dar, sei es für die Einsatzkräfte oder auch für Fahrzeugtechnik und Material.

Dank an Kollegen und Ehrenamtliche

Dafür möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen herzlich bedanken. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Kameradinnen und Kameraden, die ehrenamtlich für die Sicherheit an den Talsperren und bei vielen Veranstaltungen verantwortlich zeichnen. Auch hier wurden die Vorhaltungszeiten der Hitze angepasst.

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