Höheres Einkommen im Freistaat

Statistik 2,8 Prozent mehr in 2016

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Sachsen. Insgesamt 19.191 Euroverfügbares Einkommen standen im Jahr 2016 durchschnittlich pro Einwohner in Sachsen für Konsum oder zum Sparen zur Verfügung. Das waren 526 Euro mehr als im Jahr 2015. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes hervor. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt sind es durchschnittlich 21.919 Euro je Einwohner. Der Anstieg in den fünf neuen Ländern entsprach mit plus 2,8 Prozent im Vergleich zu 2015 dem sächsischen Ergebnis und lag etwas über dem Plus von zwei Prozent in den alten Ländern.

Mehr Geld in Ostdeutschland?

2016 umfasste das verfügbare Einkommen aller privaten Haushalte in Sachsen ein Volumen von 78,4 Milliarden Euro und damit 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Maßgebliche Einflüsse für diese Entwicklung kamen aus dem Anstieg des Primäreinkommens um 3,6 Prozent und aus den ebenfalls um 3,6 Prozent gestiegenen monetären Sozialleistungen. Eine ostdeutsche Besonderheit zeigt immer noch die Zusammensetzung des Primäreinkommens.

Während der Anteil des Arbeitnehmerentgelts 2016 in neuen Ländern rund 78 Prozent betrug, lag dieser Anteil in den alten Bundesländern bei knapp 73 Prozent - Ursache hierfür sind die niedrigeren Vermögenseinkommen in den neuen Ländern.