Hubschrauber unterstütze Verkehrskontrolle auf der Autobahn

blaulicht Insgesamt waren 14 Beamte in die Kontrollmaßnahmen eingebunden.

A72, Hof-Leipzig, AS Hartenstein bis AS Chemnitz-Süd. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers führte die Chemnitzer Verkehrspolizei gestern eine Kontrolle im Bereich der Autobahn 72 durch, bei der insbesondere Abstands- und Überholverstöße im Fokus standen. Insgesamt wurden 20 Verkehrsverstöße sowie eine Trunkenheitsfahrt festgestellt.

Im Zuge der Kontrolle war der Polizeihubschrauber über der Autobahn 72 unterwegs und beobachtete speziell den Lkw-Verkehr. Dabei lag das Augenmerk der Beamten auf zu dichtem Auffahren und Verstößen gegen das Lkw-Überholverbot. Stellten die Polizisten in der Luft Verstöße fest, erfolgte eine Videoaufzeichnung. Gleichzeitig gingen die Informationen zum betroffenen Fahrzeug an die Bodenkräfte. Diese machten das Fahrzeug ausfindig und lotsten es zur Kontrollstelle in einem Gewerbegebiet an der Anschlussstelle Chemnitz Süd. Dort erfolgte schließlich die Kontrolle durch die Lkw-Kontrollgruppe. Insgesamt wurden sieben Abstandsverstöße (Unterschreitung des Mindestabstandes von 50 Metern bei mehr als 50 km/h), sechs Verstöße gegen das Überholverbot, ein Geschwindigkeitsverstoß sowie sieben Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht festgestellt und beanzeigt.

Daneben gab es noch weitere Feststellungen. Der Fahrer (50/polnischer Staatsangehöriger) eines Tanklastzuges war bereits mit zwei Verstößen gegen das Überholverbot gemeldet worden. Bei der Kontrolle des 50-Jährigen bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab letztlich einen Wert von 1,7 Promille. Für den Mann folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Der Tanklastzug wurde zur Autobahnmeisterei überführt und muss von einem anderen Fahrer abgeholt werden. Bei einem anderen kontrollierten Lkw-Fahrer ergab die Überprüfung, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Mit der Zahlung der geforderten Geldbuße konnte der 65-Jährige die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt abwenden.

Insgesamt waren 14 Beamte in die Kontrollmaßnahmen eingebunden.