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"Ich hab's getan": Sächsische Impfkampagne nimmt mit Aufklärungsvideos Fahrt auf

Corona Köpping: "Sofort impfen lassen für einen milden Herbst"

Die Impfkampagne des Gesundheitsministeriums nimmt weiter an Fahrt auf. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt am Sonntag mit. In den vergangenen Tagen wurden vor den Impfzentren unter dem Motto "Ich hab's getan" Videoclips aufgezeichnet, in denen Geimpfte ihre persönliche Motivation für die Corona-Schutzimpfung erklären, darunter auch Prominente wie beispielsweise der Zoo-Direktor des Leipziger Zoos, Prof. Dr. Jörg Junhold oder Sänger Sebastian Krumbiegel. "In der kommenden Woche wird es für Geimpfte in den Impfzentren in Belgern (Montag, 2.8.) und Pirna (Dienstag, 3.8.) noch die Möglichkeit geben, sich an der Aktion zu beteiligen. Dann wird von 8.00 bis 12.00 Uhr ein Kamerateam des Sozialministeriums vor Ort sein. Die Clips werden dann über die Social Media-Kanäle des Sozialministeriums sowie über Youtube ausgestrahlt", heißt es vom Ministerium.

Gegen gezielte Falschinformationen vorgehen

"Ich finde es toll, dass sich so viele unterschiedliche Menschen jeglichen Alters und verschiedener Herkunft an der Videoclip-Aktion beteiligt haben", so Gesundheitsministerin Petra Köpping. Jeder von ihnen sende damit ein wichtiges Signal und könne Menschen, die noch skeptisch sind, überzeugen, sich impfen zu lassen.

"Je mehr Menschen sich jetzt sofort impfen lassen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen milden Herbst erleben", sagt Köpping weiter.. "Eine Impfung schützt zuverlässig und ist hochwirksam gegen schwere Krankheitsverläufe. Für eine gute Schutzwirkung auch gegen Virusvarianten ist eine vollständige Impfung unerlässlich."

Auch gegen gezielte Falschinformationen, die über die sozialen Medien und im Internet verbreitet werden, um Menschen von der Impfung abhalten, will man vorgehen. "Immer wieder kursieren Gerüchte, dass die Impfung in die Genetik eingreife, unfruchtbar mache und nicht ausreichend erforscht sei. Auch hier setzen wir mit unseren Informationen an und klären auf, dass dies Unwahrheiten sind", sagt die Ministerin. Daher wurde zum Beispiel ein Aufklärungsvideo entwickelt.

Die derzeit noch niedrigen Inzidenzen und damit verbunden eine gewisse Sorglosigkeit sowie weggefallene Testpflichten dürften laut Gesundheitsministerium unter anderen dazu geführt haben, dass die Impfbereitschaft derzeit gering ist. "Um diesen Trend umzukehren, ist die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger notwendig. Das Impfen dient dabei keinem Selbstzweck, sondern ist eine solidarische Handlung, um sich selbst und andere zu schützen", heißt es vom Ministerium.



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