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Sachsen

Immer noch freie Lehrstellen im Freistaat zu besetzen

Ausbildung Wirtschaftsminister: "Eine Ausbildung ist die beste Zukunftsvorsorge"

Der Ausbildungsmarkt in Sachsen ist trotz Corona weiterhin nicht von Lehrstellenmangel geprägt. Ende September gab es nach Informationen der Bundesagentur für Arbeit sachsenweit noch 1.300 mehr freie Lehrstellen als Ausbildungssuchende. Der Beginn einer Ausbildung ist teilweise auch jetzt noch möglich. "Diese Zwischenbilanz nach Start des Ausbildungsjahres stimmt optimistisch", so der Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. "Es zeigt, dass die Unternehmen überwiegend zuversichtlich nach vorn schauen und sich die gemeinsamen Anstrengungen aller Partner gelohnt haben. Auch wenn es durch die Pandemie noch weitere Hürden geben wird, dann werden wir die am besten gemeinsam nehmen."

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" für duale Ausbildung

Den sächsischen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung für die von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetriebe nahmen bisher 1.200 Unternehmen und rund 3.700 Azubis in Anspruch. Dulig fordert die Betriebe auf, jetzt bei Bedarf das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" zu nutzen, das mit verschiedenen Förderinstrumenten die duale Ausbildung unterstützt. Alle Jugendlichen, die bis jetzt noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten Kontakt zu ihrer Jugendberufsagentur aufnehmen. Die Jugendberufsberater haben den genauen Überblick über freie Stellen und können auch kurzfristig noch bei der Suche helfen.

"Eine Ausbildung ist die beste Zukunftsvorsorge - sowohl für Schulabgänger als auch für unsere Unternehmen", so Martin Dulig weiter.