Inklusionspreis: Bewerbungsphase läuft

Auszeichnung Sächsische Institutionen können bis zum 30. September mitmachen

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Foto: Getty Images/annebaek

Dresden. Bereits zum dritten Mal wird in diesem Jahr der Sächsische Inklusionspreis verliehen. Aller zwei Jahre werden mit ihm Beispiele gelungener Inklusion ausgezeichnet, die eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft für jedermann eröffnen und den Prozess der Inklusion aktiv vorantreiben.

Inklusion in allen Lebensbereichen

Der Preis wird in vier verschiedenen Kategorien vergeben: Bildung, Freizeit & Kultur, Demografie und Barrierefreiheit. Für jede gibt es einen Themenschwerpunkt und eine spezielle Zielgruppe. Prinzipiell ist der Inklusionspreis aber für alle im Freistaat ansässigen Organisationen, Einrichtungen, Vereine etc. geöffnet. Die Gewinner in den verschiedenen Bereichen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

In einer Pressemitteilung sagte der Behindertenbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung, Stephan Pöhler: "Inklusion ist eine Bereicherung und wir alle können von der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit der Menschen lernen und profitieren. Sie ist aber auch mit einem Perspektivenwechsel verbunden, der uns zum Umdenken auffordert." Er betonte weiterhin, dass die bisherigen Preisausschreibungen gezeigt hätten, dass es bereits jetzt eine Menge innovative Praxisbeispiele für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen gäbe.

So können Institutionen teilnehmen

Bewerbungen können bis zum 30. September 2018 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet dann im Rahmen eines Festaktes am 3. Dezember 2018 im Plenarsaal des Sächsischen Landtages in Dresden statt. Schirmherr der Auszeichnung ist Landtagspräsident Matthias Rößler.

Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen finden sich unter www.inklusion.sachsen.de.