Investitionsrekord: 3,4 Milliarden für Forschung

Investition Forschung und Entwicklung sind wichtige Säulen der Wirtschaft im Freistaat

Mit 3,4 Milliarden Euro haben die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) im Jahr 2017 einen neuen Höchststand in Sachsen erreicht. Im Vergleich zum Jahr 2016 sind die Ausgaben um rund 200 Millionen Euro gestiegen. Das geht aus den aktuell veröffentlichten Länderzahlen für 2017 des Statistischen Bundesamtes hervor. Auf die Wirtschaft entfielen demnach rund 1,48 Milliarden Euro, auf die Hochschulen sowie auf die staatlichen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen jeweils rund 960 Millionen Euro. In allen drei Sektoren erhöhten sich damit die FuE-Ausgaben im Vergleich zu 2016.

Ein wichtiger Standort in Europa

"Ich freue mich über die stetig steigenden Investitionen sächsischer Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Damit kommen wir unserem Ziel immer näher, den Freistaat Sachsen zu einem in Wirtschaft und Wissenschaft führenden Standort in Europa zu entwickeln", so Wirtschaftsminister Martin Dulig. "Die Investitionen der Wirtschaft in Innovationen sind ein positives Signal für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sächsischer Unternehmen, die Sicherung der Beschäftigung und Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen."

Unter den neuen Flächenländern nimmt Sachsen bei den FuE-Ausgaben sowie bei den Beschäftigten in Forschung und Entwicklung (rund 31.000) die Spitzenposition ein. Auch das Verhältnis der FuE-Ausgaben zum Bruttoinlandsprodukt hat sich 2017 deutlich erhöht. Sie stieg von 2,70 auf 2,78 Prozent. Damit liegt der Freistaat Sachsen auch hier vor allen anderen neuen Flächenländern und auf dem sechsten Platz im Vergleich aller 16 Bundesländer.