Kampagne für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen

Vor der Landtagswahl Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Landtagswahl in Sachsen. Die Kampagne "#stabilbleiben" ruft zu einer regen Beteiligung auf, damit die politischen Verhältnisse stabil bleiben.

Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Kultur und Sport wirbt in Sachsen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine hohe Beteiligung zur Landtagswahl am 1. September. Angesichts einer zunehmenden gesellschaftlicher Spaltung wolle man ein Zeichen für mehr Miteinander setzen und den Blick auf das Positive richten, das Sachsen seit der Wiedervereinigung erreichen konnte, teilte die Organisatoren in Dresden mit. 

In den Wochen bis zur Wahl will die Kampagne "#stabilbleiben" mit auffälligen Motiven im gesamten Freistaat präsent sein – auf Plakaten im öffentlichen Raum, in Anzeigen, bei Veranstaltungen, in den sozialen Medien und anderswo. 

Zu den Initiatoren gehören die Dresdner Kommunikationsagentur Oberüber Karger, Volkswagen Sachsen, die L-Gruppe, Konsum Leipzig, Fahrrad XXL, MEDIA Logistik, die Mitteldeutsche Flughafen AG, der Bergbaubetreiber Leag, der Landessportbund Sachsen und der Owyo Campus. Weitere Unterstützer seien willkommen, ganz gleich ob Unternehmen, Institution, Verein oder Privatperson, hieß es. Sachsen müsse ein wirtschaftlich starkes, zukunftsfähiges, stabiles Bundesland bleiben. Dafür braucht es mehr Gemeinschaftsgeist und eine hohe Wahlbeteiligung.

Volkswagen-Sprecher Christian Sommer erinnerte daran, dass beim größten privaten Arbeitgeber für mehr als 12.000 Beschäftige 35 Nationalitäten in der Belegschaft vertreten sind. "In Zeiten des Umbruchs ist es wichtig, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sich gegenseitig anzuhören, mutig für das eigene Handeln Verantwortung zu übernehmen und voranzuschreiten." 

Christian Dahms, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Sachsen, bezeichnete die sportliche Gemeinschaft als wichtigen Eckpfeiler der Gesellschaft. "Wir appellieren an unsere Mitglieder, gemeinsam für die Werte des Sports – Fairness, Respekt und Toleranz – einzustehen und am 1. September wählen zu gehen."

  Newsletter abonnieren

Euer News-Tipp an die Redaktion