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Westsachsen

Kampagne zur Stärkung des Einzelhandels und Belebung der Innenstädte

Kampagne Neue Kampagne unter dem Dach von "So geht sächsisch."

Schon seit geraumer Zeit ändert sich das Kauf- und Freizeitverhalten. In vielen Innenstädten sinken die Kundenfrequenzen. Verstärkt werden die Probleme durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Während der Lebensmitteleinzelhandel gut durch die Krise kommt, leiden viele andere Bereiche des Einzelhandels, vor allem der stationäre Textil- und Schuheinzelhandel unter massiven Umsatz- und Ertragseinbrüchen, weil sie ihre Ladengeschäfte geschlossen halten müssen. Der Internet- und Versandhandel hingegen boomt.

Um Händler in dieser schweren Zeit zu unterstützen und die Innenstädte perspektivisch wieder zu beleben, startet das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Sächsischen Staatskanzlei die Kampagne #JetztLokalHandeln. Diese Kampagne betont die Vorzüge des lokalen Handels und zeigt, dass sich der Einkauf und Besuch vor Ort lohnt.

Lebens- und Einkaufsqualität der Innenstädte bewahren

"Die Corona-Krise hat vielen Menschen ganz deutlich gemacht, wie wichtig der Einzelhandel vor Ort ist. Wir wollen mit der Kampagne die besondere Bedeutung des Handels unterstreichen und gleichzeitig auf die wichtige Rolle der Kunden und ihre Verantwortung gegenüber der Region und dem lokalen Einzelhandel aufmerksam machen", sagt Wirtschaftsminister Martin Dulig. "Mir liegt auch persönlich viel daran, dass der Handel schnell wieder öffnet und der Einkauf möglich wird - beim Händler um die Ecke oder im Lieblingsgeschäft in der Innenstadt. Denn wer regionale Produkte kauft und Lieferangebote nutzt, unterstützt aktiv den sächsischen Handel und damit unsere Heimat."

Der beliebteste Grund für den Besuch einer Innenstadt ist mit Abstand das Einkaufen. Die lokalen Händler und Geschäfte sind wichtige Besucher- und Einkaufsmagneten. "Mit unserer Kampagne wollen wir den Einzelhandel vor Ort unterstützen und gleichzeitig die Lebens- und Einkaufsqualität in unseren Innenstädten bewahren und stärken", so der Minister weiter. "Die Zulassung von Click & Collect ab dem 15. Februar 2021 war hierfür ein erster wichtiger Schritt. Mit Click & Meet bieten wir den Händlern ab 8. März 2021 weiteren Öffnungs- und Handlungsspielraum. Doch damit der Lieblingsladen nach dem überstandenen Lockdown wieder im Stande ist wirtschaftlich zu arbeiten, sind wir alle gefragt - als Kunden mit unserem Einkauf vor Ort. Oder anders formuliert: Jede und jeder ist gefragt!"

Heimatbewusste Community

Kathrin Dostlebe, seit 2017 Inhaberin des traditionsreichen Spielwarenladens "Zauberbaum" im Dresdner Westen, spricht mit ihrem Sortiment Kundinnen und Kunden an, die schöne Spielwaren mögen und Wert auf Qualität legen. Auf rund 100 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet sie Holzspielzeug für Groß und Klein, aber auch Spielzeug aus anderen natürlichen und gesundheitlich unbedenklichen Materialien an. "Ich bin wirklich dankbar, dass mir meine Kunden auch in der schweren Zeit die Treue gehalten haben. Sie haben den Online-Shop genutzt, und auch Click & Collect wurde recht gut angenommen. Aber mit dem direkten Einkauf, dem Kundenkontakt, der Beratung von Mensch zu Mensch und auch der Freude, die man sieht, ist das natürlich nicht zu vergleichen. Deshalb finde ich die Kampagne #JetztLokalHandeln wirklich gut und hoffe, dass sie viele Menschen erreicht und im wahrsten Sinn des Wortes bewegt. Denn wie traurig die Straßenzüge und Innenstädte ohne uns Händler wären, möchte man sich gar nicht vorstellen."

Herzstück von #JetztLokalHandeln ist eine emotionale Testimonial-Kampagne unter dem Dach der bekannten Standortkampagne "So geht sächsisch." Hier kommt die Kundschaft selbst zu Wort, zeigen kleine und große Kundinnen und Kunden Gesicht und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte. Vor dem Kauf des neuen Plüschgefährten wird erst einmal Probe gekuschelt, ausgiebige Anprobe im Lieblingsladen, damit das neue Kleidungsstück auch wirklich passt: Die klaren Vorteile des stationären Handels gegenüber dem Online-Handel - Beratung, Anprobe, Testen, Wohlfühlen, Auswählen, Kaufen ohne zeitraubende Retourenabwicklung - stehen im Zentrum von #JetztLokalHandeln.

Diese Botschaft wird ab dem 8. März über eine 360°-Kampagne digital, über Printanzeigen in sächsischen Wochenblättern, im Out-of-home-Bereich, im Fahrgastfernsehen sowie über Social Media sachsenweit ausgerollt.

"Durch den dynamischen, crossmedialen Ansatz, aufmerksamkeitsstarke Kampagnenmotive und dank der großen Reichweite von "So geht sächsisch." erhöhen wir die Sichtbarkeit für die Stärken und Vorteile des stationären Handels", betont der Staatsminister. "Hinter 'So geht sächsisch.' steht eine starke, heimatbewusste Community, die sich immer schon für Themen begeistert hat, die ihre sächsische Heimat bewegen. Darauf setzen wir auch diesmal. #JetztLokalHandeln soll ein Umdenken im Kaufverhalten herbeiführen und appelliert ans Verantwortungsbewusstsein aller Sachsen, etwas für ihre Heimat zu tun."

Perspektivisch ist eine Ausweitung der Kampagne geplant

#JetztLokalHandeln ist zunächst mit zwei Kampagnenmotiven am Start - zu Click & Collect und Click & Meet - und wird perspektivisch um Motive zu weiteren Einzelhandelssegmenten ergänzt. Interaktive Social Media-Formate, Wettbewerbe und Gewinnspielaktionen werden die Kampagne im Jahresverlauf flankieren. So wird mit Blick auf die ersehnte Öffnung des Handels unter anderem ein Ideenwettbewerb ausgelobt. Gesucht wird das beste Konzept einer Händlerinitiative zur Belebung ihrer Stadt bzw. ihres Viertels. Zu Start und Details des Wettbewerbs wird unter www.so-geht-saechsisch.de informiert.



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