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Kleines Heimrennen für westsächsische IDM-Piloten

MOTORSPORT Most war für die Meisten eine Reise wert

Most/CZE. 

Most/CZE. Zur zweiten Veranstaltung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) 2021 waren an diesem Wochenende erstmals seit Ende 2019 wieder Zuschauer herzlich willkommen. Na gut, willkommen waren sie immer, nur durften sie auf Grund der mit Corona begründeten Maßnahmen in der letzten Zeit nicht auf die Zuschauerplätze.

Mehrere Pokale importiert

Das erste Meisterschafts-Rennen des Wochenendes war am Samstag wieder der Kombiklasse IDM Supersport/Superstock 600 vorbehalten. Bei diesem fiel der zweifache Deutsche Meister Max Enderlein aus Hohenstein-Ernstthal beim großen Tohuwabohu in der ersten Kurve weit zurück und betrieb mit Platz fünf nach einer tollen Aufholjagd zumindest Schadensbegrenzung. Im zweiten Rennen am Sonntag klappte es mit seinem ersten Podestplatz 2021, wobei für ihn eventuell noch mehr drin gewesen wäre, was ein Rennabbruch vereitelte.

Der zweite Karl-May-Städter im Feld, Paul Fröde, mischte im ersten Rennen als Schnellster der leistungsschwächeren Klasse IDM Superstock 600 munter inmitten der Supersportler mit und belegte am Ende Rang zehn des Gesamtfeldes. Die Superstock-Wertung entschied der letztjährige Meister souverän für sich. Ebenso tags darauf als, diesmal als Elfter aller Teilnehmer.

Ebenfalls in der 600er-Supersport-Kategorie war Valentin Frühauf aus Fraureuth mit von der Partie und belegte die Plätze 18 und 19.

Bei den Supersportlern mit halb so viel Kubik mischten Marvin Siebdrath aus Wildenfels und der Schwarzenberger Toni Erhard in beiden Rennen in der breit aufgestellten Spitzengruppe mit, verfehlten jedoch die Podestplätze. Marvin Siebdrath belegte die Plätze fünf und sechs, und Toni Erhard wurde einmal Achter und einmal Vierter.

Lucy Michel aus Elterlein verpasste im ersten Lauf als 16. die Punkteränge knapp, doch im zweiten war sie als Zwölfte dick drin.

Im IDM-Rahmenprogramm war auch der Pro Superstock Cup wieder mit von der Partie. Nach einem folgenschweren Trainingssturz musste das Team PZ Motorsport des 1000er-Neulings Moritz Jenkner, ebenfalls aus Hohenstein-Ernstthal, kurz zum Teilenachschub zurück zum Sachsenring fahren und über Nacht die arg lädierte Yamaha wieder herrichten. Der Aufwand lohnte sich, denn am Samstag fuhr der Trainingsschnellste auf Platz zwei. Am Sonntag wiederholte er dieses Kunststück.

Technischer Fauxpas des Ex-WM-Teams

Die Rennen der Top-Klasse IDM Superbike 1000 gingen wieder ohne sächsische Beteiligung über die Bühne. Auch die Titelanwärter, der Ukrainer Ilya Mikhalchik und Florian Alt fehlten, weil sie der gleichzeitig im französischen Le Mans stattfindenden Langstrecken-Weltmeisterschaft den Vorrang gaben.

So gewann das erste Rennen in Most der Schweizer Dominic Schmitter vor dem Franzosen Valentin Debise und dem Belgier Bastien Mackels.

Am Ende des zweiten hatte Valentin Debis die Nase vorn, diesmal vor Dominic Schmitter. Dritter wurde der Bayer Luca Grünwald, der beim ersten Rennen als vermeintlicher Sieger über den Zielstrich gefahren war. Allerdings war seine BMW vom Ex-Grand-Prix-Team Kiefer Racing etwas zu leicht, sodass er nachträglich aus der Wertung genommen wurde.