Kleinflugzeug überschlägt sich nach Notlandung auf Getreidefeld

Ein Großaufgebot an Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften war für die Bergungsarbeiten vor Ort

Halbendorf

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist am Pfingstmontagabend nach Halbendorf in Sachsen ausgerückt. Gegen 18.30 Uhr musste dort eine Pilotin mit ihrem Kleinflugzeug auf einem Feld notlanden.

Flugzeug überschlug sich bei Landung

Nach ersten Informationen überschlug sich die Maschine bei der Notlandung und blieb auf dem Dach liegen. Die 67-jährige Pilotin konnte sich selbstständig aus dem Flugzeug befreien. Der Rettungsdienst übernahm anschließend die ambulante medizinische Versorgung der Frau vor Ort. Wie bekannt wurde, erlitt die Pilotin bei dem Zwischenfall lediglich leichte Verletzungen.

Details zur Unfallursache

Bei dem Flug handelte es sich um einen Privatflug. Nach bisherigen Erkenntnissen wird derzeit von einem technischen Defekt als mögliche Ursache ausgegangen. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Aufwendige Bergung der Maschine

Nach der Versorgung der Pilotin begannen die Einsatzkräfte mit der Bergung des beschädigten Flugzeugs. Diese gestaltete sich aufwendig und erforderte den Einsatz schwerer Technik. Mithilfe eines Teleskopradladers wurde die auf dem Dach liegende Maschine zunächst vorsichtig wieder auf ihre Räder gestellt.

Transport zur weiteren Demontage

Im Anschluss transportierten die Einsatzkräfte das Kleinflugzeug unter Begleitung der Feuerwehr in die Nähe einer Straße. Dort kann die Maschine weiter zerlegt und für den Abtransport vorbereitet werden. An dem Flugzeug entstand nach Angaben der Polizei Görlitz ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Update der Polizei vom 26. Mai, 14.30 Uhr

Am Montagabend ist es zu einer Notlandung von einem Flugzeug auf einem Getreidefeld zwischen Halbendorf und Groß Düben gekommen. Hand in Hand arbeiteten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Bei dem Landemanöver überschlug sich das Ultraleichtflugzeug und blieb auf dem Dach liegen. Ein technischer Defekt war vermutlich die Ursache. Die 67-jährige deutsche Pilotin wurde leicht verletzt und ambulant vor Ort behandelt. Die Ortsverbindungsstraße war für die Abschlepparbeiten rund eine dreiviertel Stunde gesperrt. Bei dem Flieger entstand wirtschaftlicher Totalschaden von ungefähr 10.000 Euro. Der Schaden an dem Feld ist bislang nicht bekannt.

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