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Kretschmer: "Härteste Wochen der Pandemie liegen vielleicht vor uns"

Appell Sachsens Ministerpräsident ruft in Neujahrsansprache zum Impfen auf

Region. 

Region. Wie er in seiner Neujahrsansprache mitteilte, geht Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer nicht davon aus, dass sich die Lage im Freistaat kurzfristig normalisieren wird. Er dämpfte damit zugleich die Hoffnungen auf eine Lockerung der aktuellen Einschränkungen ab 11. Januar. "Die Infektionszahlen sind dafür im Moment viel zu hoch", sagte der CDU-Politiker. Hektik und Hysterie seien aktuell aber fehl am Platze: Damit lasse sich eine Pandemie nicht beenden.

Dank an alle Helfer in der Krisensituation

Bei Besuchen auf Intensivstationen in den sächsischen Krankenhäusern habe er "Menschen gesehen, die leben wollen". Einen großen Dank richtete Kretschmer an alle Beschäftigten und Helfer in den Kliniken und Gesundheitsämtern. Die von vielen herbeigesehnte Normalität mit unbeschwerten Begegnungen, Theaterbesuchen und Sportveranstaltungen mit Fans würden im Laufe des Jahres wieder möglich sein, aber das werde noch dauern. Bis dahin gelte es in naher Zukunft die vielleicht härtesten Wochen dieser Pandemie zu überwunden.

Appell zur Rücksichtnahme und Impfung

Er appellierte an die Bevölkerung, aufeinander acht zu geben, und an jeden einzelnen Bürger, sich impfen zu lassen, sobald es möglich ist. Jede Impfung helfe, Leben zu retten, so der Ministerpräsident. Er wies ebenfalls darauf hin, dass die große Mehrheit der Sachsen sich an Maskenpflicht und Abstandsgebot halte.