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Kretschmer: Keine Corona-Lockerung vor Februar in Sachsen

Lockdown Im Freistaat soll sich vorerst nichts ändern

Region. 

Region. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) möchte zunächst an der Schließung von Kitas und Schulen festhalten. "Wir müssen mit Eltern und Lehrern, aber auch mit Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern darüber sprechen, dass für einen gewissen Zeitraum die Einrichtungen geschlossen bleiben, um einfach das Bewegungsgeschehen weiterhin zu reduzieren. Das ist die Erfahrung vom dem ersten Lockdown-Light. Geöffnete Geschäfte, geöffnete Schulen bedeuten soviel Bewegung, soviel Möglichkeiten, sich gegenseitig anzustecken, ohne das zu merken. Deswegen wollen wir jetzt am Anfang des Jahres etwas konsequenter und dann möglicherweise Lockerungen gewährlsiten, die wir nicht mehr zurücknehmen müssen.", sagte er der ARD.

Rapider Anstieg gebremst - falsche Sicherheit vermeiden

Es sei gelungen, durch den Lockdown im Dezember den rapiden Anstieg der Neuinfektionen abzubremsen. Allerdings dürfe man sich nicht in einer falschen Sicherheit wiegen. "Wir befinden uns in der härtesten Phase dieser Pandemie. Die Erfahrungen unserer Nachbarn zeigen: Frühes Lockern führt zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionen. Ich plädiere statt einem Hü und Hot zwischen Lockerungen und Beschränkungen dafür, konsequent zu sein und Nervenstärke zu haben. Eine Verlängerung des Lockdowns in Sachsen bis mindestens Ende Januar ist daher unvermeidbar", sagte Kretschmer weiter.

Am morgigen Dienstag wollen die Länderchefs gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel final über die weiteren Maßnahmen beraten.



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