Kretschmer stellt neue Regierung Sachsens vor

Politik Große Veränderungen im sächsischen Landtag

Kretschmar stellte heute in Dresden sein neues Kabinett vor. Foto: Sächsische Staatsregierung/Pawel Sosnowski

Dresden. Am Montagvormittag hat Sachsens neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer in einer Fraktionssitzung von CDU und SPD sein neues Kabinett vorgestellt. Der Nachfolger Stanislaw Tillich überreichte den neuen Mitgliedern des Kabinetts in der sächsischen Staatskanzlei die Ernennungsurkunden.

So sieht das Kabinett aus

Martin Dulig bleibt stellvertretender Ministerpräsident, auch wird er seinen Ministerposten (Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) behalten. Unterstützt wird er durch die Staatssekretäre Stefan Brangs und Hartmut Mangold.

Markus Ulbig gibt sein Amt als Innenminister an Roland Wöller ab. Kretschmer begründet seine Entscheidung: "Roland Wöller ‎bringt die reiche Erfahrung parlamentarischer Arbeit im Landtag und von über vier Jahren in der Regierung mit."

Matthias Heß wird als Nachfolger Georg Unlands neuer Minister der Finanzen mit Unterstützung durch Dirk Diedrichs als Amtschef des Finanzministeriums. "Matthias Haß ist ein Spitzenbeamter des Bundes, der seine Laufbahn in sächsischen Ministerien begann und bis heute in Dresden zu Hause ist. Mit ihm können sich die Sachsen darauf verlassen, dass die Steuergelder sinnvoll und nachhaltig ausgegeben werden", so Kretschmer.

Sebastian Gemkow bleibt weiterhin als Justizminister im sächsischen Kabinett. Kretschmer formuliert im Zuge seiner Entscheidung eine Verbesserung der Personalsituation in der Justiz als erstes Ziel.

Als Minister für Kultus löst Christian Piwarz den vorherigen Minister Frank Haubitz ab. Piwarz hatte diese Funktion bereits von 2012 bis 2014 inne.

Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst bleibt Eva-Maria Stange. "Unsere große Wissenschaftslandschaft soll verlässliche Bedingungen für ein gutes Studium und innovative Forschung behalten und sich weiter mit der Wirtschaft und der Welt vernetzen", so Kretschmer.

Barbara Klepsch bleibt ebenfalls Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz. Dieses Ressort bezeichnet Kretschmer als Schlüsselressort für gutes und sicheres Leben in Sachsen.

Auch Thomas Schmidt wird seinen Posten als Minister für Umwelt und Landwirtschaft behalten. Ein Herzensanliegen sei ihm die attraktive Gestaltung des ländlichen Raumes, betonte der neue Regierungschef Kretschmer.

Petra Köpping bleibt weiterhin Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Nachfolger noch Fritz Jaeckel und somit Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten wird Oliver Schenk.



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