Landtagswahl-Ergebnisse: 119 Plätze im Landtag werden besetzt

Liveticker Alle Infos zur Landtagswahl in Sachsen

Sachsen hat gewählt! Zirka 3,3 Millionen Sachsen hatten heute die Möglichkeit, einen neuen Landtag zu wählen. Hier erhalten Sie alle aktuellen Informationen rund um die Wahl.

Stand 2.9.2019 11.00 Uhr

Das Statistische Landesamt teilte heute die vorläufigen Ergebnisse der Wahl in Sachsen mit. Die Wahlbeteiligung lag mit 66,6 Prozent deutlich höher als 2014. Der 7. Sächsische Landtag wird voraussichtlich aus 119 Abgeordneten bestehen. 45 Sitze gehen an die CDU, die 14 Plätze verliert. Großer Gewinner der Wahl ist die AfD mit 38 Sitzen (+24). Die Linke verliert 13 Sitze und kommt nach den jetzigen Zahlen auf 14 Sitze im Landtag. Die Grünen gewinnen leicht mit 12 Sitzen (+4). Die SPD verliert 8 Sitze und kommt nur noch auf 10 Sitze. Gespräche zur Regierungsbildung sind ab heute zu erwarten.

CDU: 32,1 Prozent (-7,3 Prozent)
Die Linke: 10,4 Prozent (-8,5 Prozent)
SPD: 7,7 Prozent (-4,7 Prozent)
AfD: 27,5 Prozent (+17,8 Prozent)
Grüne: 8,6 Prozent (+2,9 Prozent)
FDP:4,5 Prozent (+0,7 Prozent)
Freie Wähler; 3,4 Prozent (+1,8 Prozent)
Sonstige: 5,8 Prozent (-2,7 Prozent)

Stand 1.9.2019 22.15 Uhr

Nach letzten Hochrechnungen bleibt die CDU im Sächsischen Landtag die stärkste Kraft. In einem Tagesthemen Extra der ARD sagte Michael Kretschmer: "Sachsen ist nach wie vor ein positiver Ort." Laut der Hochrechnung von Infratest dimap entfallen 32,8 Prozent der Stimmen an die CDU, der auch Kretschmer angehört. Wie sich die neue Regierung nun bildet, bleibt abzuwarten.

CDU: 32,8 Prozent (-6,6 Prozent)
Die Linke: 10,2 Prozent (-8,7 Prozent)
SPD: 7,6 Prozent (-4,8 Prozent)
AfD: 27,8 Prozent (+18,1 Prozent)
Grüne: 8,2 Prozent (+2,5 Prozent)
FDP:4,4 Prozent (+0,6 Prozent)
Freie Wähler; 3,3 Prozent (+1,7 Prozent)
Sonstige: 5,7 Prozent (-2,8 Prozent)

Stand 1.9.2019 21.45 Uhr

Auch in Chemnitz liegt das vorläufige Endergebnis nun vor. In allen drei Wahlkreisen der Stadt konnte ein Kandidat bzw. eine Kandidatin der CDU das Direktmandat für sich entscheiden. Peter Patt (Wahlkreis 10 Chemnitz 1), Alexander Dierks (Wahlkreis 11 Chemnitz 2) und Ines Saborowski (Wahlkreis 12 Chemnitz 3) konnten sich jeweils direkt einen Sitz im sächsischen Landtag sichern. Und auch bei der Prozentverteilung der Listenplätze konnte die CDU sich gegenüber den anderen Parteien behaupten.

CDU: 32,65 Prozent (41.344 Stimmen)
Die Linke: 12,93 Prozent (16.377 Stimmen)
SPD: 8,55 Prozent (10.822 Stimmen)
AfD: 25,00 Prozent (31.655 Stimmen)
Grüne: 8,73 Prozent (11.049 Stimmen)
FDP: 3,81 Prozent (4.825 Stimmen)
Freie Wähler: 2,06 Prozent (2.610 Stimmen)
Tierschutzpartei: 1,64 Prozent (2.081 Stimmen)
Die Partei: 2,10 Prozent (2.658 Stimmen)
Sonstige: 2,53 Prozent

Stand 1.9.2019 21.35 Uhr

Auch in Freiberg steht das vorläufige Endergebnis zu den sächsischen Landtagswahlen bereits fest. In den 34 Wahlbezirken der Stadt konnte sich Steve Ittershagen von der CDU mit 31,8 Prozent der Direktstimmen gegen Dr. Weigand (29,29 Prozent) von der AfD durchsetzen. Mit einer Wahlbeteiligung von 65,88 Prozent wurden die Listenplätze laut der Stadt Freiberg zudem folgendermaßen gewählt:

CDU: 30,35 Prozent Prozent
Die Linke: 10,28 Prozent
SPD: 7,95 Prozent
AfD: 28,05 Prozent
Grüne: 8,4 Prozent
FDP: 3,86 Prozent
Freie Wähler: 5,25 Prozent
Sonstige: 5,86 Prozent

Stand 1.9.2019 21.25 Uhr

In den 75 Stimmbezirken der Stadt Plauen liegt das vorläufige Endergebnis bereits vor. Über das Direktmandat konnte sich Frank Schaufel (AfD) mit 30,05 Prozent behaupten und zieht somit in den Landtag ein. Frank Heidan von der CDU wurde somit mit 29,79 Prozent sehr knapp auf den zweiten Platz verwiesen. Die Listenstimmen in Plauen verteilen sich laut Angaben der Stadt Plauen folgendermaßen:

CDU: 31,64 Prozent
Die Linke: 11,20 Prozent
SPD: 8,61 Prozent
AfD: 28,52 Prozent
Grüne: 7,04 Prozent
FDP: 4,03 Prozent
Freie Wähler: 2,27 Prozent
Sonstige: 6,69 Prozent

Stand 1.9.2019 21.10 Uhr

162 der 173 Wahlkreise sind in Chemnitz derzeit ausgezählt. Nun wird auf die Ergebnisse aus den verbleibenden 11 Wahlbezirken gewartet.

CDU: 32,58 Prozent (37.732 Stimmen)
Die Linke: 12,94 Prozent (14.982 Stimmen)
SPD: 8,50 Prozent (9.842 Stimmen)
AfD: 25,33 Prozent (29.342 Stimmen)
Grüne: 8,49 Prozent (9.832 Stimmen)
FDP: 3,79 Prozent (4.394 Stimmen)
Freie Wähler: 2,09 Prozent (2.424 Stimmen)
Tierschutzpartei: 1,65 Prozent (1.913 Stimmen)
Die Partei: 2,08 Prozent (2.414 Stimmen)

Auf Landesebene haben CDU (laut Hochrechnungen -6,9 Prozent), die Linke (-8,6 Prozent) und die SPD (-4,6 Prozent) hohe Stimmverluste erlitten, während die AfD laut Hochrechnungen 18,1 Prozentpunkte dazugewinnen konnte. Im Gespräch mit der ARD sagte Bernd Baumann, der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag, zu der enormen Steigerung der Prozentpunkte: "Ich bin froh, dass immer mehr Menschen im Land sagen, wir holen uns unser Land zurück vom links-grünen Mainstream von den Altparteien bis in bestimmte Medien hinein."
SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig sieht in den Ergebnissen des heutigen Tages trotzdem etwas Positives. "Wir haben stabile Ergebnisse, es gibt eine klare Antwort gegen Rechts", erklärt er hinsichtlich der Ergebnisse der CDU und der Möglichkeit, dass es eine gute Regierung geben werde.

Stand 1.9.2019 20.30 Uhr

In Chemnitz sind mittlerweile 159 der 173 Wahlbezirke ausgezählt. Die CDU kann ihren Stand als stärkste Kraft nach wie vor behaupten. Nun gilt es auf die verbleibenden 14 Wahlkreise zu warten.

CDU: 32,58 Prozent (36.691 Stimmen)
Die Linke: 12,87 Prozent (14.490 Stimmen)
SPD: 8,42 Prozent (9.485 Stimmen)
AfD: 25,48 Prozent (28.687 Stimmen)
Grüne: 8,48 Prozent (9.553 Stimmen)
FDP: 3,79 Prozent (4.271 Stimmen)
Freie Wähler: 2,10 Prozent (2.362 Stimmen)
Tierschutzpartei: 1,66 Prozent (1.870 Stimmen)
Die Partei: 2,08 Prozent (2.339 Stimmen)

Aktuell sind somit die Stimmen von 113.511 Wählern aus Chemnitz ausgezählt. 1.229 Direkt- und 905 Listenstimmen sind davon als ungültig erklärt wurden.

Stand 1.9.2019 20.25 Uhr

Laut aktuellen Hochrechnungen auf sächsischer Ebene sieht die Verteilung laut Infratest dimap folgendermaßen aus:

CDU: 32,5 Prozent
Die Linke: 10,1 Prozent
SPD: 7,8 Prozent
AfD: 27,8 Prozent
Grüne: 8,4 Prozent
FDP:4,6 Prozent
Freie Wähler; 3,3 Prozent
Andere: 5,5 Prozent

Hans-Georg Maaßen, der frühere Verfassungsschutzpräsident, bezeichnete die Ergebnisse der CDU in Sachsen als "schwere Niederlage", da im Vergleich zu vor 20 Jahren (56 Prozent) die Prozente der Partei stark zurückgegangen sind. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hingegen beschrieb die Ergebnisse von Ministerpräsident Kretschmer auf Twitter als "großen Erfolg".
Wie die ARD berichtete wird laut der Landeswahlleiterin Carolin Schreck davon ausgegangen, dass sie Auszählung in Sachsen im Vergleich zu der vergangenen Wahlen länger dauern könnte, was vor allem an der höheren Wahlbeteiligung und dem hohen Anteil an Briefwählern liegen würde.

Stand 1.9.2019 20.15 Uhr

Bereits 141 der 173 Chemnitzer Wahlbezirke sind bereits ausgezählt:

CDU: 32,41 Prozent (31.115 Stimmen)
Die Linke: 12,85 Prozent (12.337 Stimmen)
SPD: 8,33 Prozent (8.001 Stimmen)
AfD: 26,12 Prozent (25.074 Stimmen)
Grüne: 8,14 Prozent (7.813 Stimmen)
FDP: 3,81 Prozent (3.662 Stimmen)
Freie Wähler: 2,07 Prozent (1.986 Stimmen)
Tierschutzpartei: 1,68 Prozent (1.614 Stimmen)
Die Partei: 2,04 Prozent (1.954  Stimmen)

Stand 1.9.2019 20 Uhr

Nach der Auszählung der Stimmen aus 131 der 173 Chemnitzer Wahlbezirke sieht die Verteilung wie folgt aus:

CDU: 31,95 Prozent (27.750 Stimmen)
Die Linke: 12,97 Prozent (11.263 Stimmen)
SPD: 8,39 Prozent (7.288 Stimmen)
AfD: 26,36 Prozent (22.893 Stimmen)
Grüne: 8,13 Prozent (7.060 Stimmen)
FDP: 3,76 Prozent (3.261 Stimmen)
Freie Wähler: 2,08 Prozent (1.805 Stimmen)
Tierschutzpartei: 1,69 Prozent (1.467 Stimmen)
Die Partei: 2,08 Prozent (1.802 Stimmen)

Stand 1.9.2019 19.40 Uhr

In Chemnitz liegen die Ergebnisse aus den ersten Wahlkreisen vor. Nach Auszählung von 96 der insgesamt 173 Wahlbezirke sieht die Stimmverteilung laut der Stadt Chemnitz folgendermaßen aus:

CDU: 32,41 Prozent (19.132 Stimmen)
Die Linke: 12,01 Prozent (7.091 Stimmen)
SPD: 7,83 Prozent (4.621 Stimmen)
AfD: 28,38 Prozent (16.758 Stimmen)
Grüne: 7,24 Prozent (4.273 Stimmen)
FDP: 3,81 Prozent (2.250 Stimmen)
Freie Wähler: 2,08% (1.229 Stimmen)
Tierschutzpartei: 1,73% (1.021)
Die Partei: 1,88% (1.108 Stimmen)

Die Wahlkreise umfassen 59.558 Wähler. 692 Direkt- und 518 Listenstimmen waren darunter ungültig.

Stand 1.9.2019 19.15 Uhr

Im Gespräch mit der ARD beschreibt der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer nach der Verkündung der Prognosen die Landtagswahl mit den Worten: "Wir haben es geschafft." und "Das ist eine Botschaft, die von Sachsen ausgeht. Das freundliche Sachsen hat gewonnen." Bereits im Vorfeld der Wahl hatte Kretschmer die Bildung einer Koalition mit der AfD, die nach ersten Prognosen nach der CDU zweitstärkste Kraft wird, ausgeschlossen.

Stand 1.9.2019 18.45 Uhr

Laut der beschriebenen Prognose von Infratest dimap würde die Sitzverteilung der Parteien (112 Sitze) im sächsischen Landtag wie folgt aussehen:

CDU: 45 Sitze
AfD:  30 Sitze
Die Linke: 14 Sitze
Die Grünen: 12 Sitze
SPD: 11 Sitze

Aus den 173 Chemnitzer Wahlbezirken liegen aktuell noch keine Ergebnisse vor. Die Auszählungen laufen.

Stand 1.9.2019 18 Uhr

Die Wahllokale haben nun geschlossen. Nach ersten Prognosen von Infratest dimap wird die Christlich Demokratische Union (CDU) mit 32 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von der Alternative für Deutschland (AfD) mit 27,5 Prozent, der Partei Die Linke mit 10,5 Prozent, der Grünen mit 9 Prozent und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) mit 8 Prozent. Die Freie Demokratische Partei (FDP) hätte es nach dieser Prognose mit 4,8 Prozent nicht in den Sächsischen Landtag geschafft.

Die Wahlbeteiligung in ganz Sachsen lag bei 65 Prozent. Im Vergleich: 2014 lag diese bei historisch niedrigen 49,1 Prozent.

Stand 1.9.2019 14 Uhr

In Chemnitz sind bei dieser Wahl 192.346 Bürger stimmberechtigt. Laut Angaben der Stadt Chemnitz lag um 14 Uhr die Wahlbeteiligung in den Chemnitzer Wahllokalen bei 44 Prozent. Im Vergleich: 2014 waren es zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 24 Prozent. 19,3 Prozent von allen Wahlberechtigten haben dabei die Möglichkeit der Briefwahl genutzt.