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Langlauf-Show: 6.000 Zuschauer erlebten spektakuläre Rennen am Elbufer

Langlauf 3. Skiweltcup in Dresden begeistert

Dresden. 

Dresden. Vor über 3.500 begeisterten Zuschauern am Sonntag in der Robotron Ski-Arena waren es erneut bei der nunmehr 3. Auflage des Skiweltcup in Dresden, mit 6.000 Zuschauern am Wochenende, die schwedischen Damen, die ihrer Konkurrenz davonrasten. Allen voran die erst 20 Jahre alte Linn Svahn meisterte den 650-Meter-Kurs am Königsufer mit großem Können und raste gemeinsam mit der Drittplatzierten des Einzelsprints vom Samstag, Maja Dahlqvist, auf Rang eins. Rang zwei ging, etwas überraschend, an die Schweiz und das Team von Laurien van der Graaf und Nadine Faehndrich. Auf Rang drei fuhr das zweite schwedische Team mit Evelina Settlin und Linn Soemskar.

Für die Schweden war Dresden erfolgreich

Für die Schweden war Dresden damit erneut ein besonders erfolgreiches Pflaster, denn auch bei den Herren-Teams durfte gejubelt werden. Marcus Frate und Johan Haeggstroem sprinteten mit einer beeindruckenden Schlussrunde noch auf den zweiten Platz und mussten sich nur dem Team Frankreich mit dem Einzelsprint-Sieger Lucas Chanavat und Renaud Jay geschlagen geben. Chanavat: "Ich bin zum dritten Mal hier, es war wie immer eine tolle Atmosphäre. Die Kulisse ist super und es waren erneut viele Zuschauer da. Das ist echt fantastisch. Die Strecke war etwas anders als in den letzten Jahren, hat das Rennen aber meiner Meinung nach noch besser gemacht. Ich bin schon etwas traurig, dass Klaebo nicht da war. Aber ich denke, wir werden schon noch einige spannende Kämpfe im Laufe dieser Saison erleben." Platz drei ging wie im Vorjahr an Russland. Am Start waren Gleb Retivykh und Andrey Krasvov.

Für die Deutschen war bereits im Viertelfinale Schluss

Für das deutsche Team war am Samstag im Einzel bereits im Viertelfinale Schluss. Coletta Rydzek, Zweite beim 100 Meter-Super Sprint am Vortag, landete als beste Deutsche auf Rang 15. Skiweltcup-Titelgesicht Nadine Herrmann vom Bockauer SV erreichte Rang 24, es war aber dennoch für sie ein voller Erfolg. "Es war mal wieder ein tolles Event. Meine Zeit im Prolog am Samstag war meine persönliche Bestleistung. Es ist zwar noch Luft nach oben, aber ich bin froh, dass ich das heute so auf den Schnee gebracht habe. Mein Viertelfinale war jedoch noch ausbaufähig. Ich hatte Schwierigkeiten, den Besten folgen zu können."

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