Leichtathletik: LV-90-Weitspringerin glänzt neben Schwanitz

Leichtathletik Deutsche Hallen-Meisterschaften in Leipzig

Leipzig/Gelenau/Chemnitz. 

Leipzig/Gelenau/Chemnitz. In der Leichtathletik-Halle des Chemnitzer Sportforums hat der LV 90 Erzgebirge vergangenen Freitag ein Abendsportfest für den Nachwuchs organisiert. Für knapp 300 junge Leichtathleten aus ganz Sachsen stellte dies den Abschluss der Hallensaison dar, doch für die Großen stand der Saisonhöhepunkt da noch aus. Schließlich folgten die Deutschen Hallen-Meisterschaften erst am Wochenende in Leipzig. Und einige LV-90-Vertreter konnten dort dicke Achtungszeichen setzen.

"Der zweite Platz kam völlig überraschend"

Neben dem Titel war Christina Schwanitz vor allem stolz auf ihre Weite. "Mit der Verbesserung ihrer eigenen Weltjahresbestleistung auf ausgezeichnete 19,94 Meter hat sie für einen der Höhepunkte dieser Titelkämpfe gesorgt", berichtet Trainer Sven Lang. Dabei betont er, dass die Wurf-Expertin auch noch bei zwei anderen Versuchen über ihrer vorherigen Bestmarke blieb. "Und das, obwohl sie mit einer Erkältung angetreten ist", so der Trainer, der aber noch mehr Grund zur Freude hatte. Schließlich gab es noch eine weitere Medaille, die im Vorfeld nicht erwartet worden war.

"Der zweite Platz von Annika Gärtz im Weitsprung kam völlig überraschend", gesteht auch Sven Lang. Aber die 24-Jährige habe einen "sensationellen Wettkampf" geboten. Im sechsten Versuch sprang sie weiter als je zuvor und schnappte sich mit 6,47 Metern erneut Platz 2, nachdem sie schon Vizemeisterin im Fünfkampf geworden war.

Für Sprinterin Viktoria Dönicke stellte bereits der Einzug ins Sprint-Finale der Damen einen Erfolg dar. Als jüngste Teilnehmerin lief sie über 60 Meter in 7,39 Sekunden auf einen ausgezeichneten sechsten Platz. Im Sprint waren auch Lisa Grünert und Lukas Hein am Start, die mit 7,53 beziehungsweise 6,90 Sekunden gute Leistungen boten. Fürs Finale reichte dies jedoch nicht.