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Leipzig legt Maßnahmen für Schulen, Sport und Kultur fest

Leipzig. 

Angesichts der Energiekrise hat die Leipziger Stadtverwaltung Höchsttemperaturen für Schulen und Sporthallen festgelegt. Zudem seien in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters weitere Energiesparschritte beschlossen worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Demnach sollen vier von acht Schwimmhallen geschlossen werden, falls sich die Lage weiter verschärft. Die Kulturbetriebe der Stadt sollen mit Notfallplänen bis zu 20 Prozent Energie einsparen.

In Kitas und Grundschulen sollen die Gruppen- und Unterrichtsräume auf maximal 21 Grad geheizt werden. In den übrigen Schulformen sind höchstens 20 Grad vorgesehen. In Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen wird auch die Warmwasserversorgung eingestellt. Pausenräume und Umkleiden in allen Einrichtungen sollen höchstens 21 Grad haben, Sporthallen 17 Grad. Gänge, Fluren und Treppenhäuser sollen nicht beheizt werden.

In den Schwimmhallen bleibe es bei einer Wassertemperatur von 26 Grad. Eine weitere Absenkung sei nicht vorgesehen. Allerdings könnten vier mit Erdgas beheizte Hallen bei einer Verschlechterung der Lage geschlossen worden. Vier Hallen, die mit Fernwärme betrieben werden, sollen geöffnet bleiben. Eine Schließung der städtischen Bühnen Gewandhaus, Schauspiel, Oper, Musikalische Komödie und Theater der Jungen Welt sei dagegen aktuell nicht vorgesehen.

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