Lkw kollidieren auf der A4: Rückstau bis nach Polen

MAN auf Fahrbahn geschoben – Bergung dauert Stunden

Sachsen

Am frühen Donnerstagmorgen ist es auf der Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Dresden zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Unfall ereignete sich am Grenzübergang im Bereich Görlitz. Die Polizei wurde gegen 03.45 Uhr alarmiert.

Sattelzug fährt vom Rastplatz auf – Kollision auf dem Beschleunigungsstreifen

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 52-Jähriger mit seinem Sattelzug vom Rastplatz „An der Neiße“ auf den Beschleunigungsstreifen. Dort übersah der Fahrer eines DAF offenbar einen verbotswidrig parkenden MAN mit Anhänger, der von einem 62-Jährigen gelenkt wurde. Es kam zur Kollision.

MAN wird quer auf die Fahrbahn geschoben – zwei Verletzte

Durch den Zusammenstoß wurde der MAN quer auf die Fahrbahn geschoben. Beide Lkw-Fahrer erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Stundenlange Bergung mit Kran – Verkehr umgeleitet

Die Bergung der Ladung und der Fahrzeuge dauerte mehrere Stunden an, ein Kran kam zum Einsatz. Der Verkehr wurde über eine Behelfsausfahrt des Parkplatzes umgeleitet.

Stau reicht bis in die Republik Polen – Verkehrsunfalldienst ermittelt

Infolge der Maßnahmen bildete sich ein Rückstau bis in die Republik Polen. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall und ermittelt zum genauen Unfallhergang.

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