Luftqualität in Sachsen ist gut

Besserung Landesamt veröffentlicht Daten rund um Luftschadstoffe

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Foto: Harry Härtel

Am Dienstag veröffentlichte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie die Daten zur Luftqualität im Jahr 2017 - und die erste Bilanz sieht gut aus.

Drei Luftschadstoffe wurden untersucht

Laut diesem Bericht sei die Qualität der sächsischen Luft im vergangenen Jahr gut gewesen, da auch alle Grenzwerte an den jeweiligen Messstationen eingehalten werden konnten. Besonders die günstigen meteorologischen Bedingungen hätten dazu beigetragen, meint die Pressesprecherin des Landesamtes, Karin Bernhardt. Beispiele hierfür sind wechselhaftes Wetter und auch häufiger Regen sowie Wind. Aber welche Luftschadstoffe wurden untersucht?

Der Fokus des Landesamts lag auf Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (Pm10) und Ozon (O3). Der Jahresgrenzwert für NO2 sei erstmalig eingehalten worden. In Leipzig und Dresden wurden die höchsten Konzentrationen gemessen. Die Gründe dafür liegen im Straßenverkehr, denn das ist laut dem Präsidenten des Amts die wichtigste Quelle für Stickstoffdioxid. "Dresden und Leipzig sind die Städte mit der höchsten Einwohnerzahl in Sachsen. Entsprechend hoch ist auch die Zahl von Fahrzeugen, die im Stadtgebiet unterwegs sind", sagt Norbert Eichkorn.

Auch der Feinstaub-Tagesgrenzwert wurde in Sachsen das dritte Mal in Folge eingehalten. Im Gegensatz dazu sind die Ozon-Zielwerte für die menschliche Gesundheit und Vegetation an den jeweiligen Messstationen, beispielsweise Fichtelberg oder Schwartenberg, überschritten worden. In Carlsfeld konnte nur der Zielwert für die menschliche Gesundheit eingehalten werden.