Mehr plätschernde Gewässer für Leipzig

Investition Fördermittel fließen in Funkenburgbrücke

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Foto: TommL/Getty Images/iStockphoto

Leipzig. Die Bürgermeisterin Dorothee Dubrau der Stadt Leipzig nahm heute den Förderbescheid aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" von Staatssekretär Hartmut Mangold entgegen. Passend zum Namen des Investitionsprogramm fließt die Fördergeldsumme von 828.000 Euro in den Neubau der Funkenburgbrücke in der Thomasiusstraße in Leipzig.

Die Baumaßnahmen gehören zu dem Projekt zur Öffnung des Elstermühlgrabens. Dieser wurde vor rund 60 Jahren verrohrt und soll nun wieder geöffnet werden. Die Gesamtkosten aller Teilbauabschnitte belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. 1,2 Millionen Euro sind dabei für den Neubau der Funkenburgbrücke eingeplant. Die Stadt Leipzig kann das Fördergeld folglich gut gebrauchen.

Plätscherndes Wasser für mehr Lebensqualität

Die Maßnahmen dienen dem Hochwasserschutzvorhaben. Aber nicht nur dieser Zweck wird dabei erfüllt, betont Mangold bei der Übergabe des Förderbescheids: "Mit der Freilegung der Leipziger Mühlgräben verbessert sich auch spürbar die Lebens- und Freizeitqualität im innerstädtischen Bereich."

Die Baubürgermeisterin weiß ebenfalls um die belebende Funktion von plätschernden Gewässern: "Wasser ist gerade auch in einer Großstadt wie Leipzig ein wichtiges belebendes Element. Wenn man künftig hier in der Thomasiusstraße auf einer Brücke stehen wird, wird man direkt ins Wasser blicken können. Und es wird auch möglich sein, ans Wasser hinunter zu gehen."

In der Zukunft sei zudem eine Beleuchtung der Brücke geplant, sodass ein abendlicher Besuch mit Flair in blau rotem Licht entsteht, wie es bereits an anderen Stellen des Elster- und Pleißemühlgrabens der Fall sei.

Stahlbetonplatten und eine asphaltierte Fahrbahn

Das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erklärt, dass mit der neuen Funkenburgbrücke bereits der dritte Teilbauabschnitt des Hochwasserschutzvorhabens angegangen wird.

Das Konzept der Brücke sieht Stahlbetonplattenbalken mit einer Stützweite von 13 Metern ohne Zwischenstütze vor. Das Konstrukt umfasst am Ende eine 11,50 Meter breite asphaltierte Fahrbahn, die sich an den bereits vorhandenen Straßenquerschnitten orientiert. Die beidseitigen Gehwege werden je eine Breite von 2,55 Metern aufweisen und mit Betonplatten belegt sein.