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Minister begrüßt Finanzhilfen für Landwirte

Umwelt Thomas Schmidt äußert sich zum Beschluss des Bundeskabinetts

Seit Wochen drängen Bauernverbände und die Agrarminister der Länder darauf, dass sich der Bund an Finanzhilfen für die Dürreopfer des trockenen Sommers beteiligt. Diese Woche ist die Entscheidung gefallen: Bund und Länder zahlen insgesamt 340 Millionen an Landwirte, deren Erträge um mindestens 30 Prozent unter dem liegen, was sie in den vergangenen drei Jahren erwirtschaftet haben. Die Durchsetzung der geplanten Hilfen im Bundeskabinett ist ein Erfolg für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Kritiker meinen, die staatliche Nothilfe verhindere die notwendige Anpassung an den Klimawandel. Zudem nehme der Staat den Bauern ein normales unternehmerisches Risiko ab.

Freistaat beteiligt sich an den Hilfen

Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt zeigte sich erleichtert, dass sich der Bund zur Hälfte an den finanziellen Hilfen für die Landwirte beteiligen wird. "Dieses Signal war sehr wichtig, um den Landwirten nun schnell Unterstützung anbieten zu können. Ich habe von Anfang an deutlich gesagt, dass der Freistaat sich zu seinen Landwirten bekennt. So haben wir bereits beim Sächsischen Finanzministerium die Kofinanzierung durch den Freistaat Sachsen angemeldet." Es sei auch die richtige Entscheidung, die Hilfen als direkten Zuschuss in Höhe von rund 50 Prozent des Ernteschadens zu gewähren - und nicht wie zunächst geplant als Darlehen. "Damit kommt die Unterstützung unmittelbar bei den Landwirten an."

Am Montag sollen die genauen Modalitäten zur Umsetzung auf Bund-Länder-Ebene besprochen werden. "Wir werden alles dafür tun, die Hilfen schnell und unkompliziert ausreichen zu können. Eine Staffelung nach Prioritäten könnte helfen, die am schlimmsten betroffenen Landwirten schneller zu unterstützen", so Thomas Schmidt.



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