MINT - Naturwissenschaft pur

Hochschulen Sachsen nimmt im naturwissenschaftlichen Studien-Bereich eine Vorbildrolle ein

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Ob Smartphones, Medizintechnik oder Kraftwerke - ohne die Errungenschaften aus Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften ist die heutige Welt kaum vorstellbar. Technische Systeme aus vielen Einzelkomponenten, die voranschreitende Miniaturisierung dieser Systeme oder komplexe Datenstrukturen fordern das immer engere Zusammenspiel der unter der Abkürzung "MINT" zusammengefassten Fachdisziplinen.

Aufgrund der weiterentwickelten Vermittlungsmethoden an Universitäten und Hochschulen erfreut sich der Studienbereich immer größerer Beliebtheit und konnte im Wintersemester 2016/17 in ganz Deutschland rund 200.000 Studierende verzeichnen. Sachsen nimmt dabei mit mehr als 49.000 Studierenden in MINT-Fächern eine herausragende Rolle ein. Mit jeweils eigenen Konzepten werben jetzt die TU Chemnitz, die Hochschule Mittweida und die Westsächsische Hochschule Zwickau bei Studieninteressenten für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Neuer Studiengang in Chemnitz

So startete die TU Chemnitz den deutschlandweit einzigartigen Bachelorstudiengang "MINT: Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, mit Anwendungen in der Technik". In diesem neuen Studiengang erhalten Studierende zunächst während einer zweisemestrigen Orientierungsphase Einblicke in die Grundlagen der Fächer. Später erfolgt eine Spezialisierung.

In dieser Verbindung von Orientierungs-, Spezialisierungs- und Forschungsstudium ist dies deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal. "Die sächsische Wirtschaft entfaltet vergleichsweise geringe eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten", weiß Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. "Damit kommt in Sachsen dem Wissens- und Technologietransfer aus den Hochschulen eine noch stärkere Bedeutung zu."