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Motocross-Action in Thurm

Motorsport Finale der Deutschen Motocross Meisterschaft

Mülsen / Thurm. 

Mülsen / Thurm. Nach der Top-Serie im deutschen Motocross, dem ADAC MX Masters, ist die Deutsche Motocross Meisterschaft das zweithöchste Prädikat und gastierte auch in diesem Jahr wieder beim rührigen MSC Thurm. Während das international offene Masters im zweiten Corona-Jahr mit fünf Veranstaltungen wieder knapper ausfiel als üblich, bestand die DM 2021 nur dank der engagierten Veranstalter im baden-württembergischen Schweighausen im Juli, in der Vorwoche in Jauer bei Kamenz sowie nun dem Finale in im Mülsener Ortsteil Thurm einerseits überhaupt, andererseits nur aus drei Events. Die Motocrosser waren dennoch froh und dankbar, dass sie ihren Sport auf diesem Niveau austragen konnten.

DM-Titel gingen nach Thüringen und nach Polen

In der Moto-Cross-Arena "An der Lindenallee" waren zwei Renntage avisiert, denn bevor es um die DM-Titel ging, durften am Samstag die Protagonisten der Sachsenmeisterschaft ran. Wie am Vortag säumten auch am Rennsonntag wieder vergleichsweise viele Zuschauer das Areal, wenngleich man bei der Kapazität Auflagen-bedingt etwas auf die Bremse treten musste.

Dafür gaben die Motocrosser umso mehr Gas und sorgten für unterhaltsame Rennen.

In der nationalen Top-Klasse, der DM Open, gewann der als Tabellenleader aus dem thüringischen Wormstedt angereiste Tim Koch den ersten Lauf vor seinem ärgsten Widersacher Boris Maillard aus Frankreich, der wie manch anderer im Besitz einer deutschen Lizenz ist. Der anfangs führende Stefan Ekerold musste mit einem Defekt an der Benzinzufuhr einen Halt in Kauf nehmen, der ihn aller Chancen auf den Heat- bzw. Tagessieg beraubte.

Im zweiten Rennen zeigte er seine Klasse und feierte einen ungefährdeten Sieg. Mit Platz zwei krönte sich Tim Koch zum Deutschen Meister 2021 und hielt dabei auf der Strecke, wie auch in der Tabelle Boris Maillard hinter sich.

Lokalmatadore mischten gut oder gar nicht mit

Mangels Starter trugen die Open- und die Klasse bis 250 ccm (MX2) zwei gemeinsame Rennen mit getrennter Wertung aus. In der kleineren Hubraum-Kategorie gewann der in der Meisterschaft keine Rolle spielende Paul Haberland aus Erfurt beide Läufe und somit die Tageswertung. Mit einem dritten und einem zweiten Platz belegte in dieser der Pole Gabriel Chetnicki Rang zwei vor dem für den MSC Thurm startenden Laurenz Falke aus Brandis bei Leipzig. Bei der Jahressiegerehrung wurde "Lauri" Falke hinter dem neuen Meister Gabriel Chetnicki und dem Vize Paul Bloy aus Biberach erneut als Dritter aufs Podest gerufen.

Der ebenfalls dem gastgebenden MSC Thurm angehörende Jimmy Opitz aus Werdau war gegen Saisonende von der kleinen 125er-Zweitakter auf eine 250er-Viertaktmaschine umgestiegen und schlug sich bei seinem Heimrennen mit den Plätzen zehn und elf recht achtbar.

Das war auch der Plan des Chemnitzers Justin Trache, doch war der mit einer Vorverletzung angetreten und gab im ersten Rennen nach wenigen Runden auf.

Noch schlimmer erging es dem Lokalmatador Lukas Fiedler, dem Sohn des Clubchefs und Strippenziehers Jörg Fiedler. Er konnte wegen eines Schlüsselbeinbruchs bei einem Trainingsrennens vor drei Wochen bei seinem Heimrennen gar nicht erst ins Geschehen eingreifen.