Motorrad Messe Leipzig feiert Jubiläum

Messe Motorsport ist auch bei der 25. Ausgabe fester Bestandteil

Leipzig. 

Leipzig. Mit den meisten der führenden Motorradmarken feierte die Motorrad Messe Leipzig ihr 25. Jubiläum. Obwohl sich die Importeure in den letzten Jahren nach und nach von der Leitmesse im Osten Deutschland abgewandt haben, erachten zahlreiche Händler aus dem Großraum Leipzig die "MML" als sehr wichtig. Mit immerhin noch mehr oder weniger Unterstützung des jeweiligen Importeurs, jedoch viel Eigeninitiative, machten diese der Motorrad Messe Leipzig nun am traditionellen Termin am ersten Februar-Wochenende ihre Aufwartung, sodass ein Großteil der marktrelavanten Marken zu sehen und zu begutachten waren.

Große Markenvielfalt lässt Herzen der Zweiradfans höhe schlagen

Natürlich wurde das ganze Portfolio in Sachen Motorrad, Roller, Zubehör und Bekleidung präsentiert, und auch das vielseitige Show-Programm ließ kaum Wünsche offen. Seitens der Motorradmarken waren - ohne eine Wertung vorzunehmen und deshalb alphabetisch sortiert - Benelli, Brixton, Ducati, Harley Davidson, Husqvarna, Indian, Kawasaki, KTM, Malaguti, Royal-Enfield, Suzuki, Triumph und Yamaha vertreten. Hotels, Reiseveranstalter, Reifenhersteller, Ölanbieter, Servicespezialisten, Sportumbauten und vieles mehr zum Thema Motorrad rundeten das Programm ab.

Das Show- und Unterhaltungsprogramm konnte sich ebenfalls sehen lassen. So sorgten die beliebte Trial-Show und die Stahlkugel "Globe of Speed, in der zwei Motorradfahrer gleichzeitig auf engstem Raum ihre Runden drehten, genauso für Abwechslung, wie die Supermoto-Shows im Außenbereich. Nostalgisch ging es in der Klassiker-Ausstellung zu.

Ohne Motorsport geht es nicht

Um das Thema Motorsport kam auch die Motorrad Messe Leipzig nicht umhin. Kein Wunder, konnte man doch inmitten der Weltmeisterschafts-Veranstaltungen Moto-GP auf dem Sachsenring und Superbike- sowie Endurance-WM in Oschersleben zahlreiche Motosport-affine Messebesucher begrüßen. Diese Top-Events informierten die Fans an eigenen Messeständen und bemühten sich nach Leibeskräften, die bisher zufriedenstellend verlaufenen Ticketvorverkäufe weiter zu forcieren.

Des Weiteren waren der 1.Motoballclub 70/90 Halle und der MC Post Leipzig e.V.im ADAC, der den Speedway-Sport in Nordsachsen belebt, vertreten.

Auf der Bühne standen zu diesen Themen etliche Motorsportler Rede-und Antwort bzw. gaben Autogramme. So zum Beispiel Arnaud Friderich aus Bräunsdorf bei Limbach-Oberfrohna, der in diesem Jahr wieder in der Langstrecken-Weltmeisterschaft Gas geben wird. Während er in der Magdeburger Börde einer der Konkurrenten des Teams Penz13.com von Rico Penzkofer sein wird, spannt der 19-Jährige mit dem Hohenstein-Ernstthaler Teamchef Anfang Mai auf dem Sachsenring zusammen. Im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic wird die Klasse IDM Superbike der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft am Start sein, und hierbei wird Arnaud Friedrich eine Yamaha in Farben Rico Penzkofers Team pilotieren.

Neues Nachwuchsprojekt vorgestellt

Da auch im Motorsport Nachwuchs immer benötigt wird, in Sachen Motorrad-Straßenrennsport in Deutschland, zumindest im Spitzensport, derzeit aber eine ziemliche Flaute herrscht, hat der ADAC als Mitveranstalter zusammen mit dem ADAC Sachsen des Motorrad-GP auf dem Sachsenring in Leipzig ein neues Projekt vorgestellt. In Anlehnung an den Motocross-Bereich, wird man zukünftig einige Stützpunkte einrichten, an denen sich potenzielle Pocket- und Mini-Biker ohne großen finanziellen Aufwand zunächst einmal versuchen können. Bei Gefallen werden sie dann professionell weiter betreut. Dabei wird die im vorigen Jahr eröffnete Arena E in Mülsen unweit des Sachsenrings eine bedeutende Rolle spielen.