Nächtlicher Großeinsatz in Zittau: Wahrheit hinter der „Schussverletzung“ überrascht

66-Jähriger setzte Sonntagnacht einen Notruf ab und sorgte für einen massiven Polizeieinsatz in der Breitestraße.

Zittau

Große Aufregung in der Zittauer Innenstadt in der Nacht zu Samstag: Ein Notruf ging gegen 23.50 bei der Polizei Görlitz ein und sorgte für einen massiven Polizeieinsatz in der Breitestraße.

Person mit angeblicher Schussverletzung

Laut ersten Informationen sollte sich in einer Wohnung eine weitere Person mit Schussverletzung befinden. Gegen 00:15 Uhr rückten die Beamten an – darunter auch schwer bewaffnete Einsatzkräfte.

Die Polizei verschaffte sich Zutritt zur Wohnung und traf dort auf den 66-jährigen Bewohner, der den Notruf selbst abgesetzt hatte.

Keine Hinweise auf eine verletzte Person

Es stellte sich heraus, dass es keine Hinweise auf eine Schussverletzung oder eine Straftat gab. Stattdessen ergab ein Atemalkoholtest beim Mann einen Wert von satten 2,72 Promille.

Strafverfahren wegen Missbrauch des Notrufes

Für den nächtlichen Großeinsatz hatte der Mann damit offenbar selbst gesorgt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet.

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