Neue Hoffnung für Parkinson-Patienten

Förderung 1,9 Millionen Euro für Telemedizin-Projekt "TelePark"

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Foto: Kaufmännische Krankenkasse

Sachsen. Über eine Förderung in Höhe von 1,9 Millionen Euro kann sich das Projekt "TelePark - Vernetzung von Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom und Parkinsonspezialisten durch Telemedizin" freuen.

Mit diesem Vorhaben - was ein Verbundprojekt des Universitätsklinikums Dresden und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, dem Institut für Angewandte Informatik e.V. aus Leipzig, der Strumpfwerk Lindner GmbH aus Hohenstein-Ernstthal, der Technischen Universität Chemnitz und der intecsoft Medical GmbH & Co. KG aus Dresden ist - soll ein ganzheitlichen integrierten telemedizinischen Versorgungskonzept für Patienten mit fortgeschrittenem Parkinsonsyndrom entwickelt werden.

"Einzigartig in Deutschland"

Gesundheitsministerin Barbara Klepsch wird den Fördermittelbescheid am Donnerstag, dem 22. November 2018, übergeben. "Durch den Einsatz von Telemedizin können wir eine qualitativ hochwertige Versorgung für Patienten mit Parkinson gewährleisten. Ein ganzheitliches telemedizinbasiertes Versorgungskonzept für Parkinsonpatienten, wie es im Projekt verfolgt wird, ist in Deutschland einzigartig", sagt Klepsch. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und läuft bis 31.12.2021.