Neue Präsidentin kümmert sich um Sachsens Straßen

Behörde Doris Drescher leitet ab Oktober Landesamt für Straßenbau und Verkehr

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Foto: Holger Mette/iStock Unreleased  Foto: Holger Mette/iStock Unreleased

Dresden. Doris Drescher ist ab dem 1. Oktober neue Präsidentin des Landesamts für Straßenbau und Verkehr (LASuV) und leitet künftig die Behörde. Das Landesamt verantwortet ein jährliches Budget von über einer Milliarde Euro und ist die zentrale Behörde für den gesamten Verkehrsbereich im Freistaat Sachsen. Damit trägt sie Verantwortung für die Verwaltung, Planung, den Bau und den Erhalt aller sächsischen Straßen und fördert kommunalen Straßenbau sowie Investitionen in den ÖPNV und SPNV.

Doris Drescher ist studierte Juristin und begann ihre Karriere 1992 im damaligen Regierungspräsidium Dresden, wo sie das Referat "Grundsatzfragen, Straßenrecht, Haushalt" leitete. 2001 wechselte sie in das Sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und leitet dort seit 16 Jahren das Referat "Recht und Finanzplanung" in der Abteilung Verkehr, wodurch sie bereits bestens mit dem LASuV vertraut ist.

Auch der Verkehrsminister ist mit der Nachfolgerin zufrieden

Verkehrsminister Martin Dulig freut sich, Doris Drescher als künftige Präsidentin zu wissen: "Ich schätze ihre Kommunikationsfähigkeit, ihr Führungsgeschick und ihre differenzierte Sicht auf die zukünftige Rolle und Verantwortung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr. Deshalb bin ich überzeugt, dass Frau Drescher gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, die Herausforderungen, vor denen die Straßenbauverwaltung des Freistaates Sachsen steht, engagiert anpacken und erfolgreich meistern wird."

Der bisherige Präsident des Landesamtes, Rainer Förster, verabschiedete sich im Dezember in den Ruhestand. Er hatte den Aufbau der 2012 neu gegründeten Behörde begleitet und geleitet.