Neues Highspeed-Netz für Behörden und Schulen

Netzausbau Ulbig: "Wachsender Anspruch an moderne Landesverwaltung"

Foto: Sächsisches Staatsministerium des Innern

Dresden. Am heutigen Mittwoch, den 5. April hat der Innenminister Markus Ulbig in Dresden das neue Highspeed-Netz für die sächsischen Behörden freigeschaltet. Das Sächsische Verwaltungsnetz 2.0 - SVN 2.0 genannt - ist die Basis für eine schnelle und einheitliche Kommunikation innerhalb Sachsens. Außerdem bietet es den gesicherten Datenverkehr zwischen den Anwendern.

Neben der Bereitstellung verschiedener Dienstleistungen für behördeninterne Vorgänge, soll es auch eine Plattform für die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern bieten. Zum Beispiel können sie über die Internetadresse amt24.sachsen.de bereits etliche Informationen erhalten und Behördengänge online abwickeln, und das Angebot soll erweitert werden.

Innenminister will mithalten

Markus Ulbig meint: "Die Kommunikationsmöglichkeiten entwickeln sich rasant weiter. Das neue Verwaltungsnetz schafft die Voraussetzungen um den wachsenden Ansprüchen der Bürger an eine moderne Landesverwaltung gerecht zu werden."

In den kommenden fünf Jahren sind rund 150 Millionen Euro für den Betrieb der gesamten Netzinfrastruktur vorgesehen. Nutzen können das SVN 2.0 rund 800 staatliche und 450 kommunale Behördenstandorte aber auch zirka 1.300 Schulen im Freistaat Sachsen. In der höchsten Ausbaustufe kann das Kernnetz von SVN 2.0 mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 GBit/s arbeiten, bislang sind nur 2,5 GBit/s möglich. Der jeweilige Leistungsumfang kann und wird individuell festgelegt.