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Nicht nur bei AstraZeneca ein erhöhtes Blutgerinnselrisiko?

Corona Studie aus Großbritannien liefert neue Erkenntnisse zu Hirnvenenthrombosen

Eine Studie aus Großbritannien liefert neue Erkenntnisse zu Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna. Der Impfstoff von AstraZeneca sorgte in den vergangenen Wochen für negative Schlagzeilen. Das Vakzin hatte in mehreren Fällen nach der Impfung sehr starke Nebenwirkungen hervorgerufen. Es sind einige Hirnvenenthrombosen gemeldet worden, in einigen wenigen Fällen endeten diese sogar tödlich. Zunächst war unklar, ob es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff von AstraZeneca gibt. Mehrere Länder stellten daraufhin die Impfungen ein. Nach den Vorfällen hatte die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen, den Impfstoff nur noch an über 60-Jährige zu impfen. Die Hirnvenenthrombosen wurden häufig bei jungen Frauen festgestellt.

Neue Studie aus Großbritannien

Aber sind andere Impfstoffe wie von Biontech/Pfizer und Moderna risikofrei? Die Forscher der Oxford University hatten bei der Studie Risiken für besondere Arten von Blutgerinnseln miteinander verglichen. Wie die für Covid-19-Erkranke, für die mit den mRNA-Präparaten und für die mit dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca. Dafür wurden sämtliche Daten aus den USA und Europa mit einbezogen. Das Ergebnis: Das Risiko einer Hirnvenenthrombose für Geimpfte war etwas höher als normalweise. Bei den unterschiedlichen Vakzinen gab es aber kaum Unterschiede. Um einen generellen Zusammenhang dazu herzustellen, bedarf es aber noch mehrere Studien. Verschiedene Forscher wiesen zudem darauf hin, dass das gesundheitliche Risiko bei einer schweren Covid19-Erkrankung deutlich höher ist.



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