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Chemnitz

Noch einmal Gas gegeben

MOTORSPORT Westsachsen beim letzten Rennen der Moto Trophy im Einsatz

Lausitzring. 

Lausitzring. Die dritte und leider schon letzte Veranstaltung der Klassik-Rennserie Moto Trophy ging an diesem Wochenende auf dem Lausitzring über die Bühne. Diese Chance ließen sich erneut auch etliche Ex- und Hobby-Rennfahrer aus Westsachsen nicht entgehen. Wenngleich, anders als zuvor in Oschersleben und im tschechischen Most, nur an zwei Tagen gefahren werden konnte, war der Zeitplan so vollgestopft, dass die Aktiven ausreichend Fahrzeit hatten.

Zwei Klassen, zweifacher Fahrspaß

Diese verdoppelte der Reinsdorfer Chris Meyer wieder, indem er erneut gleich in beiden Zweitaktklassen (Zweitakt Klassik und Zweitakt GP) antrat. In der wieder etwas schwach besetzten Klasse Zweitakt Klassik GP 125 / S1 gewann er mit seiner Morbidelli 125 des Baujahres 1976 beide Rennen, wobei er sogar im Gesamtfeld zusammen mit deutlich leistungsstärkeren Maschinen mit einem siebenten und einem achten Platz brillieren konnte. Ähnlich gut lief es für ihn in der zweiten Zweitakt-Kategorie, in der er mit seiner Honda RS 250 von 1998 einmal Gesamtdritter und einmal Gesamtzweiter werden konnten. Im Klassement der GP 250 Open bedeutete das gleichzeitig zwei Mal den Silberrang.

Zwei Mal Fünfter Gesamt sowie zwei Mal Zweiter in der Klasse GP 250 S3 wurde der Ex-DDR-Meister Stefan Tennstädt aus Rodewisch, der zwei fast gleiche Bakker-Rotax 256 von 1984 einsetzte. Mit Thomas Wittig aus Regensburg, früher Auerbach, ging hier ein weiterer Ex-DDR-Meister an den Start. Er belegte mit seiner Yamaha TZ250W von 1989 in den gleichen Rennen und der gleichen Unterkategorie zwei Mal Rang fünf. Über einen dritten und einen vierten Platz in der Klasse GP Open konnte sich Ulrich Dietz freuen. Der Thalheimer pilotierte wieder seine Yamaha TZ 360 von 1993. Gerald Nestler aus Mittweida wurde mit seiner Suzuki TL 750 von 1976 hierbei einmal Fünfter und schied einmal aus. Wie Chris Meyer war Matthias Blawid aus Lauter-Bernsbach in der Klasse 250 Open am Start. Mit einer Yamaha TZ 250 des Fabrikationsjahres 2002 wurde er zwei Mal Sechster.

In der Klasse Zweitakt Klassik GP 125 / S2 wurde Frank Kunzmann, ebenfalls aus Lauter-Bernsbach, mit einer Honda RS 125 von 1992 einmal Zweiter und Thomas Pfeiffer aus Niederschindmaas mit dem gleichen, allerdings zwei Jahre älteren Motorrad, zwei Mal Fünfter.

Jörg Rascher aus Chemnitz-Grüna konnte mit einer Aprilia RS125 von 1996 ebenfalls nur ein Ergebnis verbuchen, und zwar einen siebenten Rang. In der Klasse GP 250 / S1 brachte der Chemnitzer Wolfram Trabitzsch wieder seine selbst getunte MZ-TT ESL von 1978 an den Start und wurde in beiden Rennen Vierter. Moritz Nestler wechselte vom ersten zum zweiten Rennen das Motorrad und damit auch die Klasse, nahm aber nur als Fünfter in der Klasse GP 350 etwas Zählbares mit.

Mit moderner Renntechnik bei Klassik-Veranstaltung

Mit moderner Moto3-Renntechnik (Honda NSF 250 von 2019) wird in der Nachwuchsserie Honda Talent Challenge gefahren. Hier belegte Marie Mende aus Gersdorf bei ihrem einzigen Auftritt in diesem Jahr quasi aus dem Stand zwei Mal Rang drei.

Ebenfalls, um den Nachwuchs eine Plattform zu bieten, gibt es innerhalb der Moto Trophy eine Youngtimer-Klasse. Hierbei belegte Justian Eliano König aus Burgstädt mit einer Kawasaki ZXR 400 von 1999 im ersten Rennen Platz drei und verbesserte sich im zweiten um eine Position.

Mit ebenfalls vier Arbeitstakten im Antriebsaggregat, allerdings nur zwei Zylindern wird in der Klasse Twin gefahren. In dieser wurde Stefan Holz aus Walthersdorf mit einer Suzuki SV 650 des Baujahres 2003 zwei Mal Vierter bzw. in der Unterkategorie Top Twin sogar zwei Mal Dritter. Mit dem gleichen Motorrad, allerdings einem drei Jahre älteren, belegte Lars Schneider aus Kaufungen die Plätze 18 und 14.

In der Klasse Regularity geht es um Gleichmäßigkeit, was Justian Eliano König in der Unterklasse R1 mit zwei ersten Plätzen sehr gut hinbekam. Frank Neubert aus dem Kurort Seiffen pilotierte in der R3 eine Yamaha FZR 1000 von 1989 und belegte im ersten Lauf den 13. und im zweiten den 14. Platz.

Bei den Sidecars mischten der Zwickauer Thomas Gerisch und sein Beifahrer Daniel Rupprecht wieder mit einer Heys-Honda F2 von 1985 mit. In der Klasse Sidecar 4 wurden sie einmal Siebente und einmal Sechste.



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