Online mitbestimmen beim Inklusionsgesetz

Demokratie Stephan Pöhler ruft Bürger auf, Vorschläge abzugeben

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Foto: Getty Images/annebaek

"Inklusion ist nicht nur eine Idee. Inklusion ist eine Chance, bei der alle von der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit der Menschen lernen und profitieren können. Um dies in der Öffentlichkeit zu verankern, braucht es nicht nur Gelegenheiten, sondern ganz besonders auch rechtliche Rahmenbedingen", sagt Stephan Pöhler.

Bürger bekommen Mitspracherecht

Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat jüngst ein Online-Beteiligungsportal zu seinen Überlegungen zu einem Sächsischen Inklusionsgesetz ins Leben gerufen. Unter der Internetadresse LSNQ.de/inklusion haben bis zum 28. Februar alle Interessierten die Möglichkeit, seine Überlegungen zu lesen und zu kommentieren. Das vom Beauftragten vorgelegte Papier stelle erste Überlegungen als Ausgangspunkt für eine Diskussion dar, die den für die Schaffung eines Inklusionsgesetzes erforderlichen Prozess in Gang setzen soll.

"Der Freistaat Sachsen ist lebendig und vielfältig, so wie die Menschen, die in ihm leben, lernen, wohnen und arbeiten. Sie alle sollen sich hier wohlfühlen, an der Gesellschaft teilhaben und sie mitgestalten", betont Pöhler. "Ich lade Sie daher alle ein, mir Ihre Ansichten, Hinweise und Vorschläge mitzuteilen. Sagen Sie mir, was aus Ihrer Sicht in einem Sächsischen Inklusionsgesetz enthalten sein muss. Ihre Antworten helfen, die Teilhabemöglichkeiten für alle im Freistaat Sachsen zu verbessern und eine landesweite Inklusionsstrategie zu entwickeln."



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