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Online-Petition für einheitliche Standards für den digitalen Unterricht an sächsischen Schulen

schule Schon fast 1.000 Unterstützer hat diese Petition

Leipzig. 

Leipzig. Mit dem Wegfall des Präsenzunterrichts kommen die Schulen derzeit ihrem Erziehungsauftrag gar nicht mehr und ihrem Bildungsauftrag nur noch mangelhaft nach. Derzeit ist das Lernniveau der Schüler*innen noch mehr als sonst abhängig von den Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern und dem persönlichen Engagement der jeweiligen Lehrer*innen. Bildungs- und Chancengleichheit sind damit aktuell nicht gegeben. Doch das Problem sind nicht die Schulschließungen an sich. Die Aussetzung des Präsenzunterrichts entlässt die Schulen aber nicht aus ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag. Deshalb fordert eine Open-Petition vom sächsischen Kultusministerium:

Erziehungsauftrag: Die Schulen sollen ihren Erziehungsauftrag gegenüber den Schüler*innen wieder aufnehmen und auch unter Bedingungen des digitalen Unterrichts erfüllen.

Bildungsauftrag: Der Bildungsauftrag der Schulen soll auf den digitalen Unterricht angepasst werden.

Personelle Voraussetzungen: Lehrer*innen sollen im Umgang mit digitalen Unterricht fort- und weitergebildet werden. Zudem sollen Fachinformatiker*innen an Schulen eingestellt werden.

Technische Voraussetzungen: Es soll eine einheitliche und stabile technischen Infrastruktur für den digitalen Unterricht bereitgestellt werden.

Nach einer Woche haben knapp 1.000 Menschen die Petition unterzeichnet. Für Initiatorin Isabel Geyer ist der Zuspruch ein deutliches Zeichen: "Die zahlreichen Unterschriften und persönlichen Kommentare zeigen, dass beim digitalen Unterricht in Sachsen vieles noch nicht funktioniert. Eine ganze Generation von Kindern wird gerade im Stich gelassen."

Die Petition ist unter diesem Link abrufbar:

https://www.openpetition.de/petition/online/einheitliches-konzept-fuer-den-digitalenunterricht-an-saechsischen-schulen