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Baustellen verschärfen die Lage am Osterwochenende. Bild: Andreas Kretschel
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So rollen Verkehrsteilnehmer stressfrei durch das Osterwochenende
Auch in diesem Jahr dürfte das lange Osterwochenende wieder zur Geduldsprobe für Autofahrer werden. Trotz hoher Spritpreise erwartet der ADAC weiterhin viel Verkehr. Familien starten in den Urlaub, Ausflügler zieht es in die Natur. Doch wer die kritischen Tage kennt und clever plant, kann dem größten Verkehrschaos entgehen.
Der verkehrsreichste Tag rund um Ostern ist erfahrungsgemäß der Gründonnerstag (2. April). Laut Autobahn GmbH treffen hier gleich mehrere Verkehrsströme aufeinander: Urlaubsreisende, Pendler und Wochenendausflügler. Besonders in Ballungsräumen ist dann mit dichtem Verkehr und Verzögerungen zu rechnen. Achtung: Schon am Tag davor steigt die Staugefahr spürbar an, denn viele Autofahrer versuchen bewusst, dem Hauptreisetag auszuweichen.
Wer flexibel ist, kann von ruhigeren Tagen profitieren: Etwas entspannter zeigt sich die Lage am Vormittag des Karfreitags, auch wenn noch reger Verkehr herrscht. Wirklich ruhig wird es jedoch selten. Der Samstag und Ostersonntag weisen laut ADAC die geringste Staugefahr auf. Ganz anders sieht es jedoch am Ende des langen Wochenendes aus.
Am Ostermontag (6. April) rollt die große Rückreisewelle an – insbesondere am Nachmittag. Dann treffen Heimkehrer aus Kurzurlauben und Familienbesuchen aufeinander. Lange Staus sind hier fast vorprogrammiert. Auch in den Tagen danach bleibt es regional voll, da in mehreren Bundesländern die Ferien enden.
Am darauffolgenden Wochenende kommt es zur nächsten Belastungsprobe. Vor allem Sonntag, 12. April, dürfte durch verstärkte Rückreisen erneut für Verzögerungen sorgen.
In Sachsen konzentriert sich das Staurisiko auf einige zentrale Verkehrsachsen:
A4 – insbesondere rund um das Kreuz Chemnitz
A9 – wichtige Nord-Süd-Verbindung
A13 – Richtung Dresden und Brandenburg
A72 – zwischen Zwickau und Leipzig
Besonders kritisch sind zudem die internationalen Verbindungen:
A4 und A17 als Routen nach Polen und Tschechien
Zusätzlich sorgen zahlreiche Baustellen für Engpässe. Besonders betroffen sind:
A4 zwischen Limbach-Oberfrohna und Chemnitz-Glösa
A4 zwischen Wüstenbrand und Glauchau-West
A72 bei Zwickau-Ost
A13 zwischen Thiendorf und Radeburg
A9 bei Leipzig-West
Viele Abschnitte sind zwar weiterhin befahrbar, jedoch oft nur mit reduzierten Fahrstreifen oder Einschränkungen an Anschlussstellen. Ein zentraler Engpass bleibt das Autobahnkreuz Chemnitz, wo sich mehrere Baustellen bündeln.
1. Reisezeiten clever wählen: Stoßzeiten am Gründonnerstag und Ostermontag meiden
2. Route vorab prüfen: Baustellen und Sperrungen einplanen
3. Pausen einlegen: Regelmäßige Stopps erhöhen Sicherheit und Komfort
4. Verpflegung mitnehmen: Gerade bei längeren Staus wichtig
5. Rettungsgasse bilden: Pflicht bei stockendem Verkehr
Digitale Helfer wie Baustellenkarten, Verkehrs-Apps und Live-Verkehrsinformationen unterstützen zusätzlich bei der Planung.
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