"Pakt für duale Ausbildung" besiegelt

Bildung Ziel: Fachkräftesicherung und Entwicklung einer Praxiselite

Region. 

Region. Sachsens Staatsregierung und die sächsische Wirtschaft haben vergangene Woche einen "Pakt für duale Ausbildung" beschlossen. In der Erklärung betonen die Handwerkskammern, die Industrie- und Handelskammern sowie die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft die Bedeutung der dualen Ausbildung als Kern der beruflichen Bildung in Deutschland und als wesentliche Grundlage für die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs in Sachsen.

Stärkung der Oberschulen als wichtige Talentschmiede

Dieses System der Ausbildung sorge im internationalen Maßstab für eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit und eine hohe Produktivität der Wirtschaft. Die Unterzeichner bekennen sich dazu, die Oberschule als Schulart und wichtige Talentschmiede im Freistaat zu stärken. Ausdrücklich hervorgehoben wird dabei auch die Bedeutung von Praktika und Praxisberatern bei der beruflichen Orientierung sowie von Wertschätzung der beruflichen Bildung in der Gesellschaft. Kultusminister Piwarz: "Die sächsischen Oberschulen sind gemeinsam mit unseren beruflichen Schulzentren wichtig für die Fachkräftesicherung und die Entwicklung unserer Praxis-elite."

Pakt für die gemeinsame Sicherung des Fachkräftenachwuchses

Hervorgehoben wird im Pakt ferner die Einführung eines einheitlichen Bildungstickets für Auszubildende in ganz Sachsen zum 1. August. In der Erklärung heißt es dazu, für die jungen Menschen sei dies eine wichtige Voraussetzung für den Abschluss eines Ausbildungsvertrages. Dieter Pfortner, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der drei sächsischen Industrie- und Handelskammern, sieht den Pakt als konkreten Maßnahmenkatalog von Politik und Wirtschaft zur Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs im Freistaat. "Nur gemeinsam können wir unseren Fachkräftenachwuchs sichern."