Politische Bildung an Schulen soll gestärkt werden

Kultusministerium Umsetzung der Vorschläge eines Expertengremiums

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Dresden. In Sachsen soll die politische Bildung an Schule verbessert werden. Das Handlungkonzept "W wie Werte", welches 31 Empfehlungen beinhaltet, wurde von einem Expertengremium gestaltet. Dieses wude von Kultusministerin Brunhild Kurth eigens dafür eingesetzt.

"Ich begrüße einen großen Teil der Vorschläge des Expertengremiums ausdrücklich. Die Empfehlungen sind sehr gut geeignet, die Demokratiebildung an unseren Schulen zu stärken. Wir werden viele der Maßnahmen zeitnah umsetzen", äußerte sich Kurth.

Rechtsextremismus bekämpfen

Lehrkräfte sollen unabhängig ihrer Fachbereiche in Fortbildungen geschult werden. Diese sollen für die Beamten verpflichtend sein. Der Plan ist: Ansätze von Demokratieentwicklung in den Erziehungsauftrag einbeziehen. Schüler sollen demnach bei zentralen Entscheidungen ihrer Bildungseinrichtungen ein verstärktes Mitwirkungsrecht bekommen.

Einer der Vorschläge, der aufgegriffen wird, bezieht sich auf das Modellprojekt "Starke Lehrer - starke Schüler". Das Projekt schult die Lehrer im Umgang mit Schülern, die rechtsextreme Einstellungen vertreten. Es soll flächendeckend an allen berufsbildenden Schulen eingesetzt werden.

Weitere Informationen zu den Handlungsempfehlungen und dem Expertengremium gibt es online.