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Polizeieinsatz: Bandenhandel mit Betäubungsmitteln in Sachsen

Polizei Durchsuchungsbeschlüsse und Arrestbeschlüsse

Die Staatsanwaltschaften Dresden und Leipzig ermitteln seit dem Sommer 2020 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen, den Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift, der Zollfahndung und den öffentlichen Kriminalpolizeiinspektionen in einem größeren Verfahrenskomplex wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln beziehungsweise des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen.

Seit Mittwoch Morgen erfolgt die Umsetzung von 50 Durchsuchungsbeschlüssen und elf Arrestbeschlüssen. Elf Beschuldigte wurden aufgrund vorliegender Haftbefehle festgenommen. Fünf davon in Dresden, fünf in Leipzig und einer in Berlin. Dabei handelt es sich um Männer im Alter von 25 bis 41 Jahren. Sieben Festgenommene haben die deutsche Staatsbürgerschaft, zwei die ukrainische, einer die irakische und einer ist deutsch/irakischer Staatsbürger. Die betroffenen Wohnungen und Objekte befinden sich größtenteils in Dresden und Leipzig. Einige der Maßnahmen erstrecken sich auch auf das Umland der beiden Städte. Auch die Orte Jena, Halle, Senftenberg und Berlin waren mit jeweils einer Maßnahme betroffen. Im Rahmen der Maßnahmen wurden Betäubungsmittel sichergestellt. Weitere Auskünfte zu den Durchsuchungen können derzeit noch nicht gegeben werden. Aufgrund der vorliegenden Arrestbeschlüsse konnten an Vermögenswerten bisher unter anderem Bargeld. Fahrzeuge und eine Yacht gesichert werden.

Insgesamt beteiligten sich über 1.300 Polizeikräfte an dem Einsatz, davon 400 Bedienstete des LKA Sachsen und etwas über 900 Kräfte von Seiten der sächsischen Polizeidirektionen, der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei und aus anderen Bundesländern. Die Ermittlungen dauern an.