Rom-Reise: Kretschmer will sächsisch-italienische Beziehungen stärken

Politik Lazio und Sachsen sind forschungsstarke Regionen

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Foto: Thomas Voigt/Archiv

Dresden/Rom. Nach seinem Besuch in Blankenhain am Montag reist Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) von Donnerstag bis Freitag nach Rom. Diese ist seine erste Rom-Reise als Sachsens Ministerpräsident.

Treffen mit Spitzenpolitikern

Italien gilt als einer der wichtigsten Handelspartner für den Freistaat Sachsen. Auch in den Bereichen Tourismus und Kultur sind die sächsisch-italienischen Beziehungen unerlässlich. Diese will Kretschmer nun weiter vertiefen. "Mit Sachsen und Lazio kommen zwei forschungs- und innovationsstarke Regionen zusammen", erklärt er. Dabei sind Gespräche mit Spitzenpolitikern wie dem Präsident der Region Lazio, Nicola Zingaretti, sowie dem Wirtschaftsminister Paolo Manzella, für Donnerstag geplant.

Am Freitag wird sich Kretschmer über die Innovationsförderung in der Region informieren. Seit 2016 kooperieren Sachsen und Lazio bereits vertieft dazu. Dabei sei die Region ein internationaler Forschungs-und Innovationsstandort, womit sie bestens zum Freistaat passe. "In Bereichen wie Smart Mobility, Biotechnologie oder Digitalisierung können wir voneinander lernen und gemeinsam wachsen", so der Ministerpräsident.

Weitere Programmpunkte auf der kurzen Rom-Reise sind ein Treffen mit den Abgeordneten des italienischen Parlaments sowie Gespräche mit dem Industrieverband "Confindustria" sowie dem Direktor der deutschen Akademie Villa Massimo, Jochen Blüher.