Sachsen blickt in Hannover über den Tellerrand

Industriemesse Sächsisch-niederländische Beziehungen im Fokus

sachsen-blickt-in-hannover-ueber-den-tellerrand
Martin Dulig mit der niederländischen Staatssekretärin für Wirtschaft und Klima, Mona Keijzer. Foto: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft

Hannover. Mehr als 100 Unternehmen aus Sachsen beteiligen sich diese Woche an der Hannover Messe. "Die weltgrößte Industriemesse ist eine hervorragende Plattform, auf der sich über den ,eigenen Tellerrand' blicken und erkennen lässt, wo Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen und Ländern steht", sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Die Export-Chancen sollen genutzt werden

"Ich freue mich, dass wieder so viele Unternehmen aus dem Freistaat nach Hannover kommen, um ihre Innovationen und Produkte zu präsentieren. Marketing, Kundenpflege und Kundengewinnung sind zentrale Faktoren für erfolgreichen Außenhandel. Die Chancen des Exports zu nutzen - dazu wollen wir noch mehr Unternehmer in Sachsen ermutigen", so Dulig.

Auf der Messe besonders im Fokus: sie sächsisch-niederländischen Beziehungen. Ein Treffen mit Mona Keijzer, der niederländischen Staatssekretärin für Wirtschaft und Klima, knüpfte an den Niederlande-Besuch von Martin Dulig im Herbst 2017 an. Geplante Themen sind Kooperationsmöglichkeiten in der Innovations- und Industriepolitik sowie in den Bereichen Mikroelektronik, autonomes Fahren und intelligente Verkehrssysteme.

Das Ziel: Gemeinsam arbeiten und weiter vorankommen

Dulig: "Es gibt viele Themen, an denen wir in beiden Ländern forschen und arbeiten. Daher ist es sinnvoll, unsere Stärken zu bündeln, um gemeinsam weiter voranzukommen." Die Beziehungen zwischen Sachsen und den Niederlanden haben sich in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert.

Seit 2006 ist die Anzahl der niederländischen Investitionen im Freistaat von 25 auf 58 gestiegen. Der Benelux-Staat belegt damit Platz 4 unter den Herkunftsländern ausländischer Investoren. Sächsische Unternehmen haben im vergangenen Jahr Waren im Wert von 1,36 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert - ein Plus von elf Prozent im Vergleich zu 2016.