Sachsen in Westfalen ohne Glück

MOTORSPORT Dominique Thury verletzt sich beim Supercross-Finale

Dortmund. 

Dortmund. Nach den Stationen Stuttgart und Chemnitz endete an diesem Wochenende in Dortmund der ADAC SX Cup 2019/2020, wenn man so will die deutsche Hallen-Motocross-Meisterschaft. Nachdem der US-Amerikaner Ryan Breece sowohl im "Ländle" wie auch in Sachsen die Gesamtsiege einfuhr und sich zum "König von Stuttgart" sowie zum "König von Chemnitz" kürte, machte der 24-Jährige in der Westfalenhalle den Meistertitel trotz Handbruchs mit einem siebenten und einem neunten Tagesrang an den beiden ersten für die Serie relevanten Abenden (Freitag/Samstag) perfekt. Am Sonntag ging es in der Wertung über alle drei Tage noch um den Titel "König von Dortmund", den sich Ryan Breece´ Landsmann Tyler Bowers sicherte. Damit bringt es der dreifache "König von Chemnitz" auch in Dortmund auf drei supercrossige Adelstitel.

"Nique" mit Verletzungspech

Nicht wirklich mittendrin im Geschehen war Dominique Thury. Der 27-jährige Schneeberger war nach einem total missglückten Saisonauftakt und einer ansprechenden Leistung bei seinem Heimrennen in Chemnitz Ende November nun nach Nordrhein-Westfalen gereist, um weiter durchzustarten, agierte aber auch dort glücklos. Am Freitag blieb ihm die sportliche Qualifikation für das Abendprogramm verwehrt, doch per Veranstalter-Wild-Card konnte er weiter mitmachen. Allerdings verpasste er im "Mai-Event" den Sprung ins Finale. Am Samstag zog er sich bereits im Training eine Oberschenkelverletzung zu, sodass sein für die kommenden Wochen geplanter Trip in die US-Supercross-Meisterschaft aktuell stark gefährdet ist.

Justin Weirauch zum Abschluss auf dem Podium

In der Nachwuchsklasse SX125 mischte auch Justin Weirauch mit. Der 16 Jahre junge Thalheimer lag vor dem Wochenende auf dem guten dritten Platz des Rankings, doch auch für ihn lief es in Dortmund nicht wunschgemäß - zumindest an den ersten beiden Tagen. Im Qualifying am Freitag stürzte er und hatte dadurch für das Rennen als Zehnter einen ungünstigen äußeren Startplatz. Von diesem aus fuhr er immerhin auf den sechsten Platz nach vorn. Am Samstag wurde er von einem Konkurrenten neben die Strecke gerempelt, sodass er sich mit Platz acht sowie Rang vier in der Abschlusstabelle begnügen musste. Am Sonntag zeigte er dann ein tadelloses Rennen und stand nach diesem als Zweiter auf dem Podest.